Phil Rudd (AC/DC): 130 Gramm Cannabis und Morddrohung per Telefon

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Neue Details zum Fall Phil Rudd sind aufgetaucht – endlich gibt es Details zu den angeblichen Vergehen des AC/DC-Drummers.

Laut The Canberra Times geht aus einer gerichtlichen Zusammenfassung der Fakten zum Prozess gegen AC/DC-Drummer Phil Rudd hervor, dass der Schlagzeuger am 26. September 2014 während eines Telefongesprächs damit drohte, einen Vertragspartner und seine Tochter zu töten.

Zuvor hatte der AC/DC-Schlagzeuger am gleichen Tag mit einem Geschäftspartner darüber gesprochen, was seiner Meinung nach mit der besagten Person und seiner Tochter geschehen sollte. Diese Anrufe hatten die Polizei vermutlich zu der Annahme verleitet, Rudd plane einen Auftragsmord.

Mittlerweile ist auch bekannt, welche Mengen an Drogen im Haus des AC/DC-Drummers gefunden wurden. Die neuseeländische Polizei stellte demnach bei der Durchsuchung 0,71 Gramm Methamphetamine und 130 Gramm Cannabis sicher.

Der AC/DC-Schlagzeuger ist der Androhung von Mord und dem Besitz von illegalen Drogen angeklagt. Bei seinem letzten Gerichtstermin am 2. Dezember 2014 hatte Rudds Anwalt in Abwesenheit seines Mandanten auf „nicht schuldig“ plädiert.

Am 4. Dezember attackierte der AC/DC-Drummer vor einem Café einen Mann, mit dem er laut seines Anwalts keinen Kontakt haben durfte. Die Polizei nahm Rudd daraufhin fest und seine Bewährungsauflagen wurden um den Verzicht auf illegale Drogen ergänzt.

Phil Rudd ist nicht als Unschuldslamm bekannt

Phil Rudd wurde in Australien geboren und zog 1983 nach Tauranga in Neuseeland, als er nach acht Jahren bei AC/DC rausgeflog. Ursachen dafür sollen persönliche Probleme sowie Konflikte mit Rhythmus-Gitarrist Malcolm Young gewesen sein.

1994 kehrte Rudd zu AC/DC zurück, nachdem er sich unter anderem als Besitzer einer Helikopter-Firma versucht hatte. Vor wenigen Jahren drohte ihm ein Prozess wegen Drogenbesitzes – er kam mit einem blauen Auge davon. Rudd besitzt außerdem ein Restaurant in Tauranga, das vor einiger Zeit Schlagzeilen machte, als sich dessen Angestellte an eine Organisation wandten, die sich der Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Chefs und Beschäftigten widmet.

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