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Poison The Well kündigen erstes Album seit 17 Jahren an

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Wirklich weg waren Poison The Well nie. Wenngleich 2010 eine Pause auf unbestimmte Zeit verkündet wurde, hatte die Metalcore-Truppe aus Miami seit 2025 immer mal wieder Auftritte. Im Sommer 2024 gab die Band bekannt, an neuer Musik zu arbeiten. Anfang 2025 erschien mit ‘Trembling Level’ der erste neue Song nach 16 Jahren. Anschließend ging es auf Tournee, um den 25. Geburtstag des Debütalbums THE OPPOSITE OF DECEMBER… A SEASON OF SEPARATION nachzufeiern. Dabei ließen sich die Metalcorer auch erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder in Deutschland blicken.

Verbundenheit sturer Lasttiere

Nun, ein Jahr später, kündigen Poison The Well das Album an. PEACE IN PLACE soll der Silberling heißen und am 20. März via SharpTone Records veröffentlicht werden. Mit der Ankündigung geht auch die erste Single ‘Thoroughbreds’ einher, die bereits samt Video erschienen ist. Die Nummer steht sinnbildlich für die Geschichte der Band. „Lasttiere sind schwer zu brechen – nicht weil sie stark sind, sondern weil sie stur sind“, erklärt Sänger Jeffrey Moreira.

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Moreira, der Poison The Well im Alter von 18 Jahren beitrat, beschreibt die Rückkehr als gleichermaßen ungewiss wie bestärkend. „16 Jahre später zurückzukommen – unsicher, ob ich das, was ich einst hinter mir gelassen habe, noch immer leisten kann – hat nur noch einmal verdeutlicht, wie stark unsere Bindung ist und wie viel mir diese Band gegeben hat. Dieses Album entstand aus Ehrlichkeit, Intention und Verbundenheit.“

PEACE IN PLACE kanalisiere diese Emotionen in gewisser Weise und ist laut Moreira „wahrscheinlich die wütendste Platte, die wir je gemacht haben“. Frustration, Enttäuschung und Herzschmerz sind vorherrschend. Doch Wut allein ist nicht das Ziel, wie der Sänger erklärt: „Es geht um Verbundenheit. Manchmal beginnt diese Verbundenheit an dunklen Orten, und ein Ventil für diese Emotionen hilft uns dabei, unseren Weg nach vorn zu finden.“

PEACE IN PLACE-Tacklist

  1. Wax Mask
  2. Primal Bloom
  3. Thoroughbreds
  4. Everything Hurts
  5. Weeping Tones
  6. A Wake Of Vultures
  7. Bad Bodies
  8. Drifting Without End
  9. Melted
  10. Plague Them The Most


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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