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Poison: Wahrscheinlich keine Jubiläums-Tour 2026

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2026 wird das Debütalbum der Hair-Metaller Poison, LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN, 40 Jahre alt. Die ursprünglich angedachte Jubiläumstournee wird laut Rikki Rockett wahrscheinlich nicht stattfinden. Das offenbarte der Schlagzeuger im Interview mit Robert Edwards von Talkin’ Bout Rock.

Funkstille?

Auf die Frage, wie die Kommunikation in der Band sei, antwortet Rockett: „Ich spreche andauernd mit C.C. (DeVille, Gitarrist – Anm.d.Red.). Mindestens ein bis zwei Mal die Woche. Unsere Mütter waren einander sehr nahe. Meine Mutter ist gestorben, und aktuell geht es seiner Mum nicht gut. Deswegen sind wir uns weiterhin auf einem Level nahe.“

Mit den anderen Mitgliedern der Band sieht das allerdings anders aus, wie er erzählt. „Mit Bobby (Dall, Bassist – Anm.d.Red.) spreche ich weniger. Er ist in letzter Zeit sehr zurückhaltend, was in Ordnung ist, wenn er das so möchte. Bobby kann einfach nicht anders, als über das Geschäft zu reden. Und wenn er nicht darüber reden möchte, nimmt er einfach nicht den Hörer ab. Aber mit Bret (Michaels, Sänger – Anm.d.Red.) spreche ich leider gar nicht. Das ist ehrlich schade. Aber wir bekommen Bruchstücke mit.“

Keine Pläne

Das macht die Tourneeplanung entsprechend schwierig. Der Schlagzeuger meint: „Ich werde einige Dinge in Bezug auf Poison-Tourneen klarstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Pläne für eine Tour 2026 zum 40. Jubiläum. Vor Monaten, als wir einen Vertrag von Live Nation bekamen, um auf Tournee zu gehen, waren C.C., Bobby und ich uns einig. Wir dachten, es sei großartig. Wir fanden das Geld großartig, und auch die Rahmenbedingungen. Dann schaute sich Bret den Vertrag an und sagte bei nichts zu. Das ist der aktuelle Stand.

Ich möchte Bret nicht schlechtmachen. Ich möchte keinen Streit anzetteln“, beteuert Rockett. Er führt weiter aus: „Man muss verstehen, dass die Bret Michaels-Band ganz anders auf Tour geht als Poison. Poison touren wie Def Leppard, Mötley Crüe oder Luke Bryan. Wir verabschieden uns für drei oder mehr Monate von unseren Familien und reisen mit Bussen und Lkw los. Wir spielen fünf bis sechs Shows die Woche“, erklärt der Musiker.

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„So geht Bret nicht auf Tour. Er mach Wochenendauftritte, was völlig in Ordnung ist. Joan Jett macht das auch, genauso wie viele andere Bands. Wir als The Rockett Mafia machen das auch so. Wir können nicht in Omaha, Nebraska an einem Dienstag spielen und damit Geld verdienen, weil wir Verluste machen würden“, sagt Rockett. „Aber auf dem Level, das wir mit Poison, Def Leppard und solchen Bands erreicht haben, können wir an einem Dienstag spielen, und die Leute kommen trotzdem. Man muss es trotzdem organisiert bekommen.“


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