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Powerwolf: Speed Metal und der heilige Hodensack

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>>> das vollständige Interview lest ihr in der August-Ausgabe des METAL HAMMER

Vom gleichen Produzenten und Aufnahmeort abgesehen vertraut ihr auch thematisch auf eure Standards. Wie schwer ist es, immer noch neue Ansätze zu finden?

Falk: Man darf sich nicht wiederholen oder aus Zwang für bestimmte Themen beziehungsweise Titel entscheiden. Wir bleiben uns treu, können uns aber innerhalb unseres Klangkosmos’ neu erfinden.

Matthew: Die Herausforderung ist, unsere Trademarks beizubehalten, aber unser Spektrum währenddessen um neue Facetten zu erweitern. Das neue Album verfügt über ein loses Konzept: Drei der Songs beschäftigen sich mit den Kreuzzügen, und ‘Amen & Attack’ erzählt von Gewaltrechtfertigung durch Religion. Diese Thematik wird auch im Artwork aufgegriffen. Mit Powerwolf besetzen wir eine eigene Nische, da verbiegt man sich nicht.

>>> Seht Powerwolf live bei den METAL HAMMR AWARDS 2013

Apropos: Ihr seid für eure beißende Ironie bekannt. Was hat das neue Album diesbezüglich zu bieten?

Matthew: Songs wie ‘Resurrection By Erection’ kann man nicht erzwingen, das gewisse selbstironische Augenzwinkern ist aber auch auf PREACHERS OF THE NIGHT zu finden. Mit ‘Coleus Sanctus’ haben wir immerhin den „heiligen Hodensack“ am Start. Solche Songs sind wichtig um zu symbolisieren, dass wir alles nicht ganz so ernst meinen und erst recht keine fanatischen Katholiken oder Satanisten sind. Wir predigen Heavy Metal, keine religiösen Botschaften.

Neu ist, dass Powerwolf auf PREACHERS OF THE NIGHT regelrecht zum Speedwolf werden – eine derart massive Geschwindigkeit hattet ihr bislang noch nicht aufgefahren.

Falk: Schneller und härter, so sieht es aus! Der Wolf steht für Geschwindigkeit, und innerhalb dieser Maßregelung bewegen wir uns. Diesmal sind die Stücke eben etwas schneller ausgefallen.

Matthew: Das ergab sich ganz banal daraus, dass wir auf der letzten Tour gemerkt haben, dass uns die schnelleren Songs den meisten Spaß bereiten. Wenn ich einen solchen Song schreibe, nehme ich mir das nicht explizit vor, sondern habe eine Melodie im Kopf, die auf einem schnellen Rhythmus am besten funktioniert.

Weiterlesen könnt ihr in unserer August-Ausgabe.
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