Toggle menu

Metal Hammer

Search

Primordial: Die Hörprobe von EXILE AMONGST THE RUINS

von
teilen
mailen
teilen

Mit ihrem neunten Album EXILE AMONGST THE RUINS arbeiten sich Primordial weiter ins Feld der gepeinigten Heavy Metal-Hymnen vor. Aus Frontmann ALAN AVERILL wehklagt mehr denn je die Pein der irischen Nation.

Die Hörprobe EXILE AMONGST THE RUINS

VÖ: 30. März

Nail Their Tongues

Und zu Beginn läuten die Totenglocken: Der knapp zehnminütige Opener kippt mehrfach von schwerem Midtempo in garstige Raserei. Averill singt und schreit sich die Seele aus dem Leib.

To Hell Or The Hangman

Flotter Rocker mit hypnotisierendem Riffing und gesanglicher Wehklage. Sicher nicht die stärkste Nummer des Albums.

Where Lie The Gods

Jetzt drehen sie auf: Andächtig gezupfte Folk-Gitarren zu dumpf-rituellen Percussions verbreiten heidnischen Geist, bevor eine melancholische Midtempo-Ballade für Staunen und Andacht sorgt. Unschlagbar episches Finale!

Exile Amongst The Ruins

Atmosphärisch ebenfalls reduziert, zurückgenommen: Primordial konzentrieren sich 2018 auf das Wesentliche und flechten auch hier große Melodien mit Folk-Feeling in den schleppenden Sound-Wall.

Upon Our Spiritual Deathbed

Schwerer Brecher voller Groll und Verzweiflung: Eine stampfende, donnernde Hymne.

Stolen Years

Schwermut und Bedauern prägen diese abermals balladeske, wehmütige Nummer. Stark, weil nicht kitschig.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Sunken Lungs

Etwas zerfahrenes und chaotisches Stück über die elementare Kraft der Ozeane. Das können sie besser!

Last Call

So zum Beispiel: Beinahe etablieren die Iren hier einen Post-Primordial-Sound. Sphärisch und dennoch archaisch; meditativ, aber kraftvoll.

Fazit: Ein Album voller überlanger Songs, großer Melodien und Gefühle: Primordial geben sich reduzierter und weniger aggressiv – aber keineswegs weniger intensiv!

Den kompletten Bericht aus dem Studio findet ihr in unserer aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe:

Die METAL HAMMER März-Ausgabe 2018: Judas Priest, Arch Enemy, Böhse Onkelz u.v.a.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Die 500 besten Metal-Alben (12): Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor: Platz 12: Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER (1992) Mit COWBOYS FROM HELL (1990) bauten sich Pantera die Startrampe in eine internationale Karriere, mit VULGAR DISPLAY OF POWER hebt die Rakete in Texas endgültig ab. Speziell die kommerzielle Ausrichtung des schwarzen Albums von Metallica im Jahr 1991 motiviert Pantera in dem Wunsch, einen Gang höherzuschalten und zusammen mit Produzent Terry Date „das härteste Album aller Zeiten“ aufzu­nehmen. Fand man…
Weiterlesen
Zur Startseite