Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Prozess: Joe Lynn Turner über Johnny Depp

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Johnny Depp und Amber Heard – der Gerichtsprozess der Schauspieler gegeneinander war zuletzt in allen Medien. Fast zwei Monate zogen sich die Verhandlungen zwischen den Ex-Partnern, bis gestern schließlich das Urteil fiel. Das Ergebnis der öffentlichen Schlammschlacht: Heards Gewaltvorwürfe gegen Depp sind falsch und damit Rufschädigung, er erhält 15 Millionen Dollar Schadensersatz, hat den Prozess also gewonnen. Bei den Wellen, die die live übertragenen Gerichtssitzungen schlugen, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch Musiker zum Sachverhalt äußern.

Joe Lynn Turner ist auf Johnny Depps Seite

So kommentierte nun Sänger Joe Lynn Turner (ehemals bei Rainbow und Deep Purple) den Ausgang des Prozesses. „Nachdem ich Depp vs. Heard aufmerksam verfolgt und mit meinen persönlichen Erfahrungen verknüpft habe, kann ich mich wohl informiert auf Mr. Depps Seite schlagen“, teilte er über die Sozialen Medien mit. Er führte aus: „Die Welt muss verstehen, dass Intimate Personal Violence nichts mit nur einem Geschlecht zu tun hat. Es kann jeden treffen, überall und zu jeder Zeit. Ein Opfer hat kein Geschlecht … Punkt.“ Dahinter setzte er den Hashtag „#mentoo“, also „auch Männer“, in Anlehnung an die #metoo-Bewegung.

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Zuspruch auch von Joe Perry

Neben Turner meldete sich auch Joe Perry zu Wort, der neben Aerosmith auch zusammen mit Johnny Depp bei den Hollywood Vampires spielt. „Stolz und glücklich über Johnnys Sieg heute. Wir haben nie etwas angezweifelt, wir kannten die Wahrheit und wussten, dass diese obsiegen wird“, schrieb er zum Prozessausgang. Die folgende Aussage  richtete er dann direkt an seinen Band-Kollegen: „Herzlichen Glückwunsch, dass du heute dein Leben zurück erhalten hast!“

Twitter Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Hintergründe der Verhandlung

Amber Heard hatte 2018 in der Zeitung The Washington Post eine Kolumne verfasst, in dem sie sich als Überlebende von häuslicher Gewalt darstellte. Johnny Depp verklagte sie, seine Anwälte argumentierten, dass Heards Aussagen auch ohne konkrete Benennung des Partners auf Depp zurückzuführen seien. Die Aussagen über häusliche Gewalt seien darüber hinaus falsch. Heard klagte daraufhin ebenfalls. Schlussendlich wurde Heard in drei Punkten für schuldig befunden, die Gewaltvorwürfe konnten nicht belegt werden. Depp wurde über eine Aussage seines ehemaligen Anwalts, Heard würde einen Misshandlungsfall bloß inszenieren, allerdings ebenfalls zu zwei Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt.

teilen
twittern
mailen
teilen
Ozzy Osbourne will noch mal auf die Bühne

Nachdem kürzlich offenbar mehrere YouTube-Kanäle im Rahmen eines „People Who Have Died Today“-Trends über den vermeintlichen Tod der Heavy Metal-Ikone Ozzy Osbourne informiert haben, gibt dieser nun ein Lebenszeichen von sich. Viel eher noch: In der aktuellen Episode des ‘The Osbournes’-Podcasts lässt Ozzy mit Nachdruck verlauten, dass er trotz seiner schwindenden Gesundheit noch durchaus in der Lage sei, auf die Bühne zu steigen. Und das habe er auch vor. „Ich bin zwar eine kleine Fleischwunde, aber ich bin nicht tot“, erklärt der mittlerweile 75-Jährige am Mikrofon. „Ich gehe nirgendwohin, verdammt noch mal. Und ich werde sowieso noch ein paar Gigs…
Weiterlesen
Zur Startseite