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Queensrÿche-Reunion? Nicht mit Geoff Tate!

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Scott Wark von The Metal Voice führte am 10. April mit dem ehemaligen Queensrÿche– und jetzigem Operation: Mindcrime-Sänger Geoff Tate ein Interview. Hier betonte der Sänger, dass es wohl nie wieder ein Queensrÿche-Lineup mit ihm am Mikro geben würde.

„Nein. Weißt du, wenn du… wie soll ich es formulieren?… wenn du jemanden derart betrügst, wenn du jemandem so weh tust, ist es für den anderen wirklich schwer, in dem Ausmaß zu vergeben ‘Hey, alles ist gut. Lass uns Musik machen.’ Musik machen ist sehr persönlich.”, so Tate.  “Das macht man nicht einfach mit jedem. Das geht nicht.” Er scherzte, dass er für einen Zusammenschluss mit seinen ehemaligen Bandkollegen bereit wäre, „wenn das Geld gut ist“ bevor er sagte: „An diesem Punkt meines Lebens ist es nicht wert, sich solchen giftigen Schwingungen auszusetzen.“

Rechtsstreit und Einigung

Tate und Queensrÿche bestätigten im April 2014, dass nach einem fast zweijährigen Streit über die Rechte am Bandnamen ein Abkommen getroffen wurde. Die Mitglieder von Queensrÿche, Michael Wilton (Gitarre), Scott Rockenfield (Schlagzeug) und Eddie Jackson (Bass) reagierten mit einer Gegenklage. Im Endeffekt einigte man sich darauf, dass Queensrÿche ohne Tate weitermachen und Tate das Recht besitzt, die Alben OPERATION: MINDCRIME und OPERATION: MINDCRIME II zu spielen.

In einem Interview von 2012 hatte Tate Folgendes über seine ehemalige Band zu sagen: „Ich glaube ernsthaft, dass es meine Vision von Queensrÿche war, die die Band für so viele Jahre vorangetrieben hat. Als Chris (DeGarmo, Gitarre) in der Band war, teilten wir diese Vision und waren ein starkes Team beim Schreiben und der Musik, wir haben die Band in eine gewisse Richtung geleitet – so war das. Als er die Band verließ, gab es außer mir niemanden mehr, der das in die Hand nahm, also habe ich die Band angeführt, um sie intakt zu halten und um weiterhin der Vision davon, was die Band war, zu folgen. Und das war: ‘keine Grenzen’. Lassen wir uns nicht in eine Schublade stecken, lassen wir uns nicht in eine Kategorie einstufen, lasst uns nicht das sein, was andere Leute von uns erwarten, lasst uns sein, wer wir sind. Und das ist das Motto, dem ich mit der Band immer gefolgt bin. Und ich habe es bewirkt, diese Band aufzubauen – diese Band gehört mir. Ich habe es erschaffen – all diese Songs, der größte Teil davon sind meine Gedanken, meine Ideen, meine Kreativität, meine Leidenschaft. Das bin ich, das ist meine Musik, das sind meine Worte, meine Träume, meine Leidenschaften. Ganz besonders OPERATION MINDCRIME, das ist mein Baby und meine Arbeit und ich werde da rausgehen und es so gut präsentieren, wie ich nur kann.“

Das nächste Album von OPERATION: MINDCRIME, welches bereits fertiggestellt ist, wird im September 2016 erscheinen.

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Potenzielle Pantera-Reunion ohne Zakk Wylde

Immer wieder keimen Gerüchte auf, Pantera könnten eine Reunion-Tour spielen. Wie wenig Sinn das ohne den legendären Gitarristen Dimebag Darrell und seinen trommelnden Bruder Vinnie Paul macht, sei mal dahingestellt. Als Ersatz für Dimebag kam jedenfalls auch Black Label Society- und Ozzy Osbourne-Riffer Zakk Wylde ins Gespräch. Bassist Rex Brown erteilt solchen Gedankenspielen allerdings eine klare Absage. Größer als jemals zuvor So kam das Gespräch im Interview mit eonmusic darauf, wie groß Pantera heutzutage als Gruppe wären, wären noch alle Bandmitglieder am Leben. "Es wären ausverkaufte Stadion-Shows, ja", meint Rex Brown. "Es kommen immer noch Angebote für Phil [Anselmo, Sänger -…
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