Rage Against The Machine äußern sich zur Abtreibungsdebatte

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Am 2. Mai ist ein Entwurf durchgesickert, aus dem hervorgeht, dass der Oberste Gerichtshof in den USA das Abtreibungsrecht aufheben will. In den USA treibt dies seit mehreren Woche Befürworter wie auch Gegner des Abtreibungsrechts auf die Straßen. Nun haben sich auch Rage Against The Machine zu dem Thema geäußert. Die Band hat in den Sozialen Medien die Kriminalisierung von Abtreibungen in einem neuen Statement angeprangert.

„Rage Against The Machine setzen sich für reproduktive Gerechtigkeit ein und werden weiterhin gegen alle Versuche ankämpfen, diese Freiheiten einzuschränken. Die Kriminalisierung des Zugangs zur Abtreibung wird das Leiden, das BIPOC-Gemeinschaften stark trifft, nur noch verstärken“, schrieb die kalifornische Band. Weiter hieß es:„Der ständige Rechtsruck der beiden großen Parteien sollte uns alle alarmieren. Ein Weckruf, dass wir dringend eine radikale Volksmacht gegen einen kriegsführenden Staat organisieren müssen, der seine Angriffe auf das Leben der Menschen fortsetzt.“

Rage Against The Machine auf der Seite des Abtreibungsgesetztes

Vor fast 50 Jahren klagten Frauen gegen das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in Texas. Die Entscheidung fiel zugunsten der Frauen und hieß von dort an Roe v. Wade. Im Entwurf, der vor einer Woche enthüllt wurde, heißt es: „Roe war von Anfang an falsch. Wir sind der Meinung, dass Roe und Casey aufgehoben werden müssen.“ Eine Entscheidung darüber wird innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet. Verfasst wurde der Entwurf hauptsächlich von dem katholischen Richter Samuel Alito.

Für diejenigen, die es nicht mögen, wenn sich RATM zu sozialen und politischen Themen äußern, hat sich Gitarrist Tom Morello bereits im März zu Wort gemeldet. „Leute, die sich auf Social Media an meiner Politik stören, sollen wissen, dass sie nicht intelligent genug sind, um zu wissen, worum es in meiner Musik geht!“, sagte er dem britischen Metal Hammer.

Mehrere andere Rocker haben in den letzten Tagen ebenfalls auf die Nachricht des Entwurfs reagiert. Darunter David Draimain von Disturbed, Dee Snider, Shirley Manson von Garbage und John Cooper von Skillet. Letzterer argumentierte, dass die Aufhebung von Roe v. Wade „etwas ist, wofür Christen buchstäblich seit 50 Jahren gebetet haben.“ Weiter führt er aus: „Die Menschen haben Gott angefleht und gebeten, einzugreifen. Menschen wie meine Mutter haben gebetet, gefastet und haben in Abtreibungskliniken Broschüren verteilt, um Babys zu retten. Das war einfach eine Tradition, mit der ich aufgewachsen bin.“

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