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Rammstein: Berliner Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Wie die Staatsanwaltschaft Berlin mitteilte, sind alle Ermittlungen gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann eingestellt worden. In den vergangenen Monaten sah sich der Musiker einer Reihe von Vorwürfen diverser Frauen ausgesetzt, die behaupteten, Lindemann habe sie im Rahmen von Aftershowpartys sexuell misshandelt oder mit Substanzen gefügig gemacht.

Kein hinreichender Tatverdacht

Der Verdacht der Begehung von Sexualdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz hätte sich nicht erhärtet. Das erklärte die Berliner Staatsanwaltschaft ihrer der Begründung. Aus diesem Grund seien alle Ermittlungen gegen Till Lindemann eingestellt worden. Die Anzeigen waren dabei nicht von den mutmaßlichen Opfern gestellt worden, sondern von unbeteiligten Dritten.

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Anstoß der Verwürfe gegenüber Till Lindemann waren die Aussagen der 24-jährigen Nordirin Shelby Lynn, die dem Sänger via Twitter schwere Misshandlungen vorwarf und Bilder von mehreren Verletzungen öffentlich machte, welche ihr Lindemann zugefügt haben soll. Die Anwälte des Musikers stellten sich den Vorwürfen vehement entgegen und verurteilten auch die Berichterstattung des Nachrichtenmagazins Der Spiegel scharf.

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Tatsächlich konnte sich allerdings keiner der Vorwürfe erhärten. Auch strafrechtlich konnte Till Lindemann nichts von den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen nachgewiesen werden. Die Staatsanwaltschaft Vilnius (Litauen) – in dieser Stadt fand das Rammstein-Konzert statt, das auch Shelby Lynn besucht hat, bevor sie die Vorwürfe erhob – hat erst gar kein Ermittlungsverfahren aufgenommen, da eine Prüfung der Vorwürfe ergeben hätte, dass keine Straftat begangen worden sei.


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