Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Report: Lautes Konzert nach halber Minute gehörschädigend

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Ein Report der Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass 1,1 Milliarden Teenager und junge Erwachsene dauerhaft ihr Hörvermögen riskieren, weil sie „zu viel“ und „zu laut“ (u.a.) Musik hören würden.

Außerdem würden schon etwa 43 Millionen Menschen zwischen 12 und 35 Jahren mit permanentem Hörverlust leben. Junge Leute seien laut einem BBC-Interview mit WHO-Direktor Etienne Krug besonders betroffen.

„Während sie durch ihr tägliches Leben gehen und machen, was ihnen gefällt, gehen mehr und mehr Jugendliche das Risiko eines Hörverlusts ein“, so Krug. „Das verstärkte Muster, etwas regelmäßig bei hoher Lautstärke und über einen längeren Zeitraum zu hören, stellt eine ernsthafte Bedrohung dar.

Sie sollten sich vergegenwärtigen, dass das Hörvermögen, sobald es verloren ist, nicht wieder kommen wird“, warnt der WHO-Direktor. „Das Treffen einfacher Vorsichtsmaßnahmen erlaubt Menschen weiterhin den Genuss, ohne ihr Gehör zu riskieren.“

Laut WHO bleibt eine Lautstärke von 120 dB bei einem Konzert nur für 28 Sekunden ohne Schaden für das Gehör. Bei 105 dB sollen es vier Minuten sein. Eine einfacher Schutz wie Ohrstöpsel bietet sich deshalb als Vorsichtsmaßnahme an.

Der in Deutschland angewendete Richtwert von 100 dB für Konzerte ist laut des WHO-Reports auch nur für etwa 15 Minuten sicher. Bei Beschallung mit maximal 85 dB seien es immerhin schon acht Stunden.

Hörschäden und Hörverlust sind gerade in der Metal-Szene auch ein Thema und es gibt diverse Beispiele unter Musikern und Fans, die unter Hörschäden leiden. Bands wie jüngst die Kanadier von Cancer Bats unterstützen deshalb Kampagnen, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Spezial-Abo
teilen
twittern
mailen
teilen
Hatebreed: Jasta freut sich auf Konzerte nach Pandemie

Jamey Jasta hat sich in einem aktuellen Interview mit Forbes hoffnungsvoll über die Aussichten bezüglich Konzerten nach der Corona-Pandemie geäußert. So wurde der Hatebreed nach seiner Einschätzung gefragt, wie Live-Shows im Hardcore und Metal aussehen werden - beide Genres hingen sehr von Auftritten und der Interaktion mit dem Publikum ab. Hungrig wie der Wolf Darauf antwortete der Hatebreed-Chef: "Ich bin hoffnungsvoll und denke, dass es großartig sein wird. Bei mir ist das Glas immer halb voll. Und es erinnert mich an früher. Damals, wenn du dir die Slipknot-Tour anschaust, über die all die Hardcore-Bands die Nasen rümpften: Nun, wir haben diese…
Weiterlesen
Zur Startseite