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Aborted STRYCHNINE.213 Review

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Bevor man sich mit einem neuen Aborted-Kadaverhappen beschäftigt, muss man zunächst einmal natürlich froh sein, dass es diese Band überhaupt noch gibt: Unzählige Besetzungswechsel, abgesagte Touren etc. warfen das Quintett allzu oft aus der Bahn.

Das ursprünglich belgische, mittlerweile auch aus Franzosen und Engländern bestehende Todeskommando hat sich aber durchgebissen und stellt jetzt erneut einige tödliche Argumente an den Start. Sänger Sven De Caluwé – dessen Leistung auf STRYCHNINE.213 wieder mal herausragend ist – betont in Interviews immer wieder gerne, dass Aborted eine Band sei, die nur nach vorne schaut und sich immer weiterentwickeln will. Sicherlich, diese Einstellung sei Musikern zugestanden – allerdings existiert mit THE ARCHAIC ABATTOIR (2006) ein Album, das die Band anscheinend nicht toppen kann.

Zwar schwingen De Caluwé und Konsorten nach wie vor die derbe Todeskeule, aber noch technischer und weniger gradlinig als in der Vergangenheit. Die Gitarrenfront verzückt dennoch mit einigen starken Soli. Alles in allem zeigen Aborted, dass nach wie vor mit ihnen zu rechnen ist, aber im Vergleich mit THE ARCHAIC ABATTOIR ist Album Nummer Sechs – trotz Beifall – ein kleiner Rückschritt in Sachen Hitdichte.

ANZO SADONI

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juli-Ausgabe!)


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