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Absent In Body PLAGUE GOD

Sludge Metal, Relapse/Membran (5 Songs / VÖ: 25.3.)

4/ 7
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Man kann sich ungefähr vorstellen, was passiert, wenn Amenra, Neurosis und Sepultura aufeinandertreffen: Es wird vor allem laut und intensiv! Zwei Adjektive, die diese mehr oder weniger neue Experimental-Metal-Supergroup (eigentlich gibt es sie schon seit 2017, allerdings wurde seither nur ein überlanger Song veröffentlicht) gut beschreiben – allerdings sind sie viel mehr als nur brutales Geballer in künstlerisch wertvoller Form. Musikalisch bewegt sich das Debüt zwischen schmerzhaft zähem Sludge und Post Metal. Allerdings erschafft dabei jedes Lied seinen eigenen Kosmos, der sich vom restlichen Werk unterscheidet. Igor Cavaleras Schlagzeugspiel, dass sich an Stammesrhythmen und Industrial-Sounds orientiert, bietet ein perfektes Fundament, um mit verschiedenen Drone-, Ambient- und klassischen Metal-Klängen zu experimentieren.

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Die düstere Gitarrenarbeit von Amenra-Saitenzauberer Mathieu Vandekerckhove in Kombination mit Scott Kellys und Colin Van Eeckhouts mal geschrienen, gegrowlten oder an manchen Stellen auch einfach „nur“ melodisch vorgetragenem Gesang ist genauso abwechslungsreich. Trotz aller unterschiedlichen Klangwelten hat PLAGUE GOD eine gewisse Kontinuität, denn alle Songs des Albums verbreiten dieselbe nihilistische Stimmung. Kein Wunder – Inspiration lieferte unsere heutige, von Pandemie und politischer Unruhe geprägte Welt. Ein Album, das schon fast eine körperliche Erfahrung ist – ganz im Gegensatz zum Band-Namen.

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