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Ace Frehley ORIGINS VOL. 2

Hard Rock , eOne/SPV (12 Songs / VÖ: 18.9.)

4/ 7
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Bereits das VOL. 1 im Titel seines 2016er-Cover-Albums ORIGINS ließ auf den seriellen Charakter von Frehleys Unter­fangen schließen, seinen musika­lischen Ursprüngen Tribut zu zollen. Ent­sprechend bleibt auch auf der Fort­setzung der gesteckte Referenzrahmen mit primär aus den Spätsechzigern stammendem Classic Rock ziemlich der gleiche. Mit ‘Good Times Bad Times’ borgt sich der einstige Kiss-Gitarrist gleich zu Beginn einen der besten Album-Opener direkt vom Led Zeppelin-­Debüt und beschließt sein Hommage-Album mit ‘We Gotta Get Out Of This Place’ von den Animals als ultimativem Rausschmeißer – zumindest fast, wäre da nicht noch das recht sinnlos als Bonus draufgepropfte Remake von Kiss’ ‘She’. Dass Cover-König Frehley dabei ein Wurf wie einst ‘New York Groove’ nicht erneut gelingt, war schon beim ersten Teil klar, heißt aber nicht, dass VOL. 2 keine unterhaltsamen Momente enthält.

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So lässt es sich Frehley etwa bei Deep Purples ‘Space Truckin’’ nicht nehmen, in Anlehnung an seinen Kiss-Kampf­namen noch ein „Ace“ in den Titel zu quetschen oder ein paar nette Gäste aufzufahren: Lita Fords Gesang auf dem The Rolling Stones-Klassiker ‘Jumpin’ Jack Flash’ und Cheap Tricks Robin Zanders Einsatz bei Humble Pies ‘30 Days In The Hole’ sorgen für stimmliche Abwechslung, während Gitarrengast­arbeiten von John 5 sowie Kiss-Kollege Bruce Kulick (!) auf ‘Manic Depression’ Ace an der Axt entlasten. Das schönste, weil am wenigsten totgenudelte Fundstück ist dabei ‘Kicks’, welches im Original von Paul Revere & The Raiders stammt und eine Wiederentdeckung in der Tat verdient.

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