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Adrenaline Mob WE THE PEOPLE

Heavy Rock, Century Media/Sony (13 Songs / VÖ: 2.6.)

5/ 7
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Einst als sogenannte „Supergroup“ von Drummer Mike Portnoy (ehemals Dream Theater), Sänger Russell Allen (Symphony X) und dem viel beachteten Gitarristen Mike Orlando gegründet, mussten Adrenaline Mob 2015 einen Schicksalsschlag verarbeiten: Portnoys Nachfolger an den Drums, AJ Pero (auch langjähriges Twisted Sister-Mitglied), verstarb im Tour-Bus im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt.

Zu allem Überfluss musste im Vorfeld des dritten Albums auch noch am Bass Ersatz für Erik Leonhardt (vorher Tantric) gesucht werden. Dass diese Umstände die Qualität der neuen Lieder kaum schmälern, liegt an der außergewöhnlichen Musikalität aller Beteiligten. Seit dem Debüt OMERTÁ (2012) suchen und finden Adrenaline Mob die exakte Schnittstelle zwischen modernem und Heavy Rock.

Man wird das Gefühl nicht los, dass WE THE PEOPLE komplett auf klassischem Songwriting basiert, aber gleichermaßen frisch, lebendig und zeitgeistig wirkt. Das muss man Adrenaline Mob erst mal nachmachen. Fans von Zakk Wylde könnten hier ebenso glücklich werden wie Anhänger von Godsmack oder gemäßigten Avenged Sevenfold.

Es reicht zwar nicht zu einem Überalbum, aber unter den genannten Umständen ist WE THE PEOPLE eine erfreulich packende und kraftvolle Ansage.

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Die Anfänge der Bay Area-Szene: Totale Befreiung

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