„Aus Italien kommt doch nur Hollywood Metal a la Rhapsody (of Fire).“ Diese Meinung wird immer noch von vielen Metal-Fans vertreten. Zu Unrecht, wie Allhelluja auf ihrem mittlerweile dritten Langspieler beweisen. Sie rocken einen groovigen Metal-Cocktail, gemixt aus Pantera, Down, Entombed und einem kleinen Spritzer Slipknot.
Diese Mischung geht von der ersten Minute an in den Kopf und verleitet vor allem beim Autofahren dazu, einfach Vollgas zu geben und in den Sonnenuntergang zu cruisen. Dabei ergänzen sich die beiden neuen Sänger Trevor (Sadist) und GL Perotti (Extrema), die den abgegangenen Jacob Bredahl (ex. Hatesphere) seit 2009 ersetzen, perfekt.
Manchmal jedoch übertreiben es die Italiener etwas und dann wabert einem ein Sound-Matsch aus zig sich überlagernden Gesangsspuren entgegen. Stoner hin oder her, so was geht einfach nicht! Allerdings gleicht der Groove des Albums diese Schwäche ganz locker aus, so dass Allhelluja nicht ganz zu Unrecht behaupten, das europäische Äquivalent zu Down zu sein.
Sebastian Paulus
ÄHNLICHE KRITIKEN
Down :: IV-Part 2
Down :: Down IV Pt. I – The Purple EP
The Sign Of The Southern Cross ...OF MOUNTAINS AND MOONSHINE Review
ÄHNLICHE ARTIKEL
Pantera: Phil Anselmo dementiert Fake News über ihn
Pantera-Frontmann Phil Anselmo wurde kürzlich Opfer von KI-generierten Fake News. Nun schafft der Musiker mit einem Statement Klarheit.
Down: 30 Jahre Debütwerk NOLA
Down starteten, wie viele andere Bands, ihre Karriere im Untergrund. Heute blicken wir auf die Anfänge zurück.
Plattenteller mit Phil Anselmo
Phil Anselmo mischt seit einiger Zeit auch bei der Black Metal-Gruppe Scour mit, die dieser Tage ihr Debütalbum GOLD auf den Markt bringt.
