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Amorphis QUEEN OF TIME

Melodic Death, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 18.5.)

6/ 7
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Amorphis sind nicht erst seit gestern ein Garant für große Hits, die über verschie­denste Geschmäcker hinaus auf Anerkennung stoßen. Regelmäßig führt das, was die Finnen auf Platte kre­ieren, zu großer Verzückung im Kollegium. Sechs der Werke konnten bisher im METAL HAMMER den Titel Album des Monats ergattern; zuletzt UNDER THE RED CLOUD (Septemberausgabe 2015).

Da liegt es natürlich nahe, dass auch QUEEN OF TIME erneut die monatliche Favoritenliste anführt. Natürlich bekommen Amorphis diese Auszeichnung nicht einfach so auf dem Silbertablett serviert – doch verdient ist schlichtweg ver­dient! Denn das Album ist ein Sammelsurium großer Hymnen, die nur darauf warten, die Herzen der Fans im Sturm zu erobern.

Mit ‘The Bee’ stürzen wir uns direkt in das erste Highlight. Achtung! Lang anhaltender Ohrwurm garantiert: Sirenenhafter Frauengesang fesselt den Hörer, bevor die tiefen Growls von Sänger Tomi Joutsen mit voller Wucht ins Trommelfell schlagen. Zum ersten Mal in ihrem beinahe 30-jährigen Bestehen haben Amorphis mit Orchester und Chor zusammengearbeitet. Trotz alledem, was die Gruppe auftischt, ist QUEEN OF TIME zu keinem Zeitpunkt überladen. Amorphis finden stets das richtige Maß, die perfekte Dosierung verschiedener Elemente für ihre Musik.

‘Message In The Amber’ oder ‘The Golden Elk’ enthalten jede Menge Anmut und Epos; das wütende ‘Daughter Of Hate’ hingegen überrascht mit Saxofonsolo und einem gesprochenen Part von Texter Pekka Kainulainen. ‘Heart Of The Giant’ startet mit melancholischer Gitarrenmelodie, erst danach nimmt das Stück Fahrt auf. Diese Nummer ist prädestiniert für Live-Auftritte und enthält genau die richtige Mischung aus Mitsing-Parts und Abgehmomenten.

Nach dem folkigen ‘We Accursed’ und dem orientalisch inspirierten ‘Grain Of Sand’, folgt mit ‘Amongst Stars’  das nächste High­light: Im Duett mit der wunder­vollen Anneke van Giersbergen schafft das Sex­tett eine hervorragende Kombination aus Leichtigkeit und mystischem Zauber. Und wenn wir schon von hochkarätigen Gästen reden: Auch Eluveitie-Frontmann Chrigel Glanzmann ist als Flötenspieler auf dem Album vertreten!

Zum Ende hin unterstreicht ‘Pyres On The Coast’ noch einmal die songwriterischen Qualitäten. Amorphis liefern mit QUEEN OF TIME ein weiteres, glorreiches Meisterwerk ab und setzen sich damit gegen Größen wie Kataklysm, Five Finger Death Punch, Ghost oder At The Gates durch. Immer weiter so, und bitte niemals damit aufhören!

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Metallica wärmen sich mit Judas Priest-Song auf

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