Toggle menu

Metal Hammer

Search

Andi Deris & Bad Bankers Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads

Rock, EarMusic/Edel 11 Songs

3/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Andi Deris glänzte einst bei den kreativen Hard-Rockern von Pink Cream 69 und bestimmt seit fast zwanzig Jahren die Mikrogeschicke der deutschen Metal-Institution Helloween. Mit Andi Deris & Bad Bankers widmet sich der 49-Jährige nun seiner speziellen Abneigung gegen das Finanzwesen und verpackt seine kritische Sichtweise in modernere Töne, als man das von seiner Stamm-Band gewohnt ist.

Für solch eine Umsetzung bedarf es allerdings einer druckvollen Umsetzung, von der dieses Debüt leider meilenweit entfernt ist. Das Schlagzeug klappert derart, dass das Ganze partiell schon Industrial-artige Züge trägt (ungewollt, wohlgemerkt). Zudem muss man sich fragen, wer dazu geraten hat, ausgerechnet den schlechtesten Song des Albums als Opener auszuwählen: ‘Cock’ wirkt stilistisch völlig zerrissen und verweigert jede Art von Struktur.

Die kommenden zehn Lieder machen es zwar besser, erreichen aber nur selten das von Deris gewohnte Songwriting-Niveau – und das hat nichts damit zu tun, dass er sich auf dieser Scheibe in etwas neugeistlicheren Gefilden aufhält. Derartige Töne hat Deris erwiesenermaßen in seiner Zeit bei Pink Cream 69 bestens umgesetzt. Das MILLION DOLLAR HAIRCUTS ON TEN CENT HEADS-Material jedoch erreicht qualitativ kaum gehobenes Mittelmaß, wirkt unausgereift und als Konsequenz nicht zwingend.

Mit MILLION DOLLAR HAIRCUTS ON TEN CENT HEADS spalten Andi Deris And The Bad Banker die Redaktion und werden zum Streitfall unserer Dezember-Ausgabe.

Dieses und rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Dezember-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 12/13“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
mailen
teilen
Die 500 besten Metal-Alben (3): Dio HOLY DIVER

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor:  Platz 3: HOLY DIVER von Dio (1983)  Ronald James Padavona, den alle Welt unter dem Namen Ronnie James Dio kennt, zählt zu den größten und meistverehrten Metal-Helden. Der im Jahr 1942 geborene und 2010 an Magenkrebs gestorbene US-Amerikaner wird bis heute für seine Ausnahmestimme, aber auch seine fantasiereichen Song-Texte bewundert und gilt darüber hinaus als derjenige, der durch die permanente Verwendung auf Konzerten das Genre-typische „Devil horns“-/„Mano cornuta“-Handzeichen in der Szene…
Weiterlesen
Zur Startseite