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Annisokay DEVIL MAY CARE

Metalcore, Long Branch/SPV (10 Songs / VÖ: erschienen)

4/ 7
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Auf ihrem dritten Album machen die deutschen Metalcore-Jungspunde Annisokay deutlich mehr richtig als noch auf ihren ersten Platten, die bestenfalls belangloses Mittelmaß darstellten.

DEVIL MAY CARE spielt vor allem sound-mäßig in einer völlig anderen Liga und kann sich mit weiten Räumen, fies knurrenden Gitarren und hervorragenden Elektroniken ganz locker in den oberen internationalen Rängen platzieren. Auch inhaltlich ist die Band einen Schritt weiter, kann aller-dings nach wie vor keine eigene Duftmarke setzen. Stattdessen verbinden Annisokay das, was derzeit eben gut funktioniert:

Mal klingen sie nach modernem Metalcore à la Bury Tomorrow, mal orientieren sie sich in Richtung Beartooth oder nähern sich (gitarrenseitig) an späte Attack Attack an. Das ist durchaus cool, vor allem wegen der Bring Me The Horizon-Elektroniken und -Vocals in einigen Songs.

Einziges Problem: Das gibt es eben schon gefühlt hundertfach in genau dieser Qualität und Form auf dem Markt. Inhaltlich wie song-seitig positionieren sich Annisokay mit ihrem Drittwerk somit in der Core-Mittelklasse, ohne groß aufzufallen. Und das im positiven wie negativen Sinne.


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