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Archaic Oath DETERMINED TO DEATH AND BEYOND

Black Metal, AOP/Edel (8 Songs / VÖ: 24.4.)

3/ 7
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So unspektakulär wie der Band-Name klingt auch die Musik von Archaic Oath. Einmal die Blaupause für norwegischen Black Metal ausgerollt, die Produktionsqualität merklich nach oben korrigiert (‘Forest Of Horrors’), dazu ein paar melodiestarke Gitarrenläufe (‘Wrath Of The Witches’), atmosphärische Versatzstücke und rar gesäte Ritualästhetik (‘Abysmal Ascent’) – das Ergebnis ist DETERMINED TO DEATH AND BEYOND. Dabei hätte die Ausgangslage für den Erstling der Belgier eigentlich viel mehr geboten. Mit Archaic Oath trifft die Death Doom Metal-Band Marche Funèbre auf die Hardcore-Truppe Hemelbestormer. Folglich wäre genug Potenzial für eine eigenständige Mischung im Black Metal-Kosmos existent gewesen, ­die über den stilistischen Tellerrand ­hinausschaut. Doch Archaic Oath verzichten darauf zugunsten stupider Ahnenverehrung. DETERMINED TO DEATH AND BEYOND klingt wie schon einmal gehört. In dieser Hinsicht reiht sich das Emperor-Cover ‘Ye Entrancemperium’ (ANTHEMS TO THE WELKIN AT DUSK, 1997) organisch in die übrigen Songs ein, wenngleich die Auswahl eine über­raschende Entscheidung ist. ­DETERMINED TO DEATH AND ­BEYOND klingt vielmehr nach dem Vorgänger IN THE NIGHTSIDE ECLIPSE (1994), allerdings ohne dessen symphonische Erhabenheit oder gar Bösartigkeit (wobei mit ‘Above The Ice’ zumindest Anleihen durchschimmern). Was bleibt, ist ein Wiederaufguss von klassischem Black Metal, der mehr wie ein akustischer Flickenteppich als eine Hommage anmutet und in den eiskalten Winden Blashyrks verblasst.

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