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Artillery Penalty By Perception

Trash Metal, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 25.3.)

5/ 7
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Artillery sind der beste Beweis da-für, dass Line-up-Veränderungen nicht zwangsläufig negative Auswirkungen haben müssen. Dank des Sängerwechsels aus dem Jahr 2013 (von Søren Adamsen zu Michael Bastholm Dahl) kommt das dänische Thrash-Urgestein im Spätherbst seiner -Karriere in den Genuss, neue musikalische Türen öffnen zu können – und die liegen in weitaus epischeren, melodischeren Sphären, als man das aus den bisherigen Schaffensperioden dieser Band gewohnt war.

Stand die Kombination Dahl und Artillery auf dem ersten gemeinsamen Album LEGIONS (2013) noch auf etwas wackligeren Füßen, klingt das Ganze drei Jahre später sehr viel selbstbewusster und ausgereifter. Wie sich die typisch thrashig sägenden Riffs und Rhythmen mit der epischen Power Metal-Wucht am Mikro duellieren, ist schon packend (wenngleich man zugeben muss, dass nicht jedes Lied die Qualität des griffigen Openers ‘In Defiance Of Conformity’, des verspielten ‘Deity Machine’ oder des reißerischen ‘Live By The Scythe’ erreicht).

Dementsprechend dick trägt auch der Sound auf, der zwar innerhalb den Gitarren ordentlich sägt, aber atmosphärisch viel Raum für Facetten lässt und zugleich modern wirkt. Für mich ist PENALTY BY PERCEPTION zwar nicht das unbedingt charakteristische, aber dennoch beste Artillery–Album bis dato. Thrash-Bands mit gutem (wenn man der klassischen Metal-Lehre folgt) Sänger gibt es auch nicht gerade wie Sand am Meer.


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