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Arven Black Is The Colour

Symphonic Metal, Massacre/Soulfood 10 Songs / VÖ: 23.8.

3.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Die fünf Damen von Arven (plus ein Herr am Schlagzeug) bemühen sich auch auf ihrem zweiten Album, elfenhaften Gesang mit Metal, Folk und Gothic zu verbinden. Und damit setzen sie sich so ziemlich zwischen alle Stühle. Denn für den schwarzen Sektor klingen die Hessen eindeutig zu fröhlich, für reine Folk-Anhänger dürften die Riffs zumindest partiell zu heavy sein, und die Metalheads schlucken schwer, wenn das zarte Stimmchen von Carina Hanselmann ertönt.

Es ist kein Zufall, dass im Info zur Scheibe die (zweifellos vorhandene) tolle Optik der Band hervorgehoben wird. Doch die Musik wirkt, anders als bei den artverwandten Blackmore’s Night, künstlich und kalkuliert.

Spätestens, wenn in ‘Rainsong’ das Fallen der Regentropfen nachgesungen wird (dap da da dap dap), ist der Ofen vorerst ganz aus. Die beste Figur machen Arven bei den beiden Irish Folk-Coversongs ‘Black Is The Colour’ und ‘Ride On’ (nur auf der limitierten Version), weil sie hier in ihrem Element zu sein scheinen und sich von überflüssigem Ballast befreien. Vielleicht eine Option für die Zukunft.


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