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Asking Alexandria SEE WHAT’S ON THE INSIDE

Modern Metal, Better Noise/Sony (11 Songs / VÖ: 1.10.)

5/ 7
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Asking Alexandria verpassen kaum eine Gelegenheit zu erwähnen, dass ihre Wurzeln nicht allein in der Neuzeit, sondern speziell auch bei den großen Krachern der Achtziger Jahre wie Skid Row, Mötley Crüe oder Def Leppard zu suchen sind. Entsprechend besaß ihr ausschweifender Metalcore auch immer einen kommerziellen Ansatz, der in den vergangenen Jahren aber kaum Früchte trug. Einige Jahre fest in den Top Ten der US-Billboard Charts verwurzelt, verkümmerte das letzte Album LIKE A HOUSE ON FIRE auf Position 80. Offensichtlich schätzte die Fan-Gemeinde den experimentellen Modern Rock- und -Metal-Ansatz jener Scheibe nicht sonderlich. Kreative Konsequenzen? Fast keine. Asking Alexandria klingen immer noch um Welten melodiöser als zu ihren Anfangsjahren, flirten mitunter auch mal mit Pop, verzichten allerdings im Vergleich zu LIKE A HOUSE ON FIRE auf elektronische Effekthaschereien, die Rock-Fans grundsätzlich vor den Kopf stoßen könnten, und gehen wieder organischer vor.

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Im Mittelpunkt steht der exaltierte Frontmann Danny Worsnop, dem eine Szene schon immer zu eng war, und der seine Liebe zur Variabilität in das Mikro haucht, singt, schreit und stöhnt. Für die Old School-Fans mag das ein weiterer Schlag vor den Headbanger-Latz sein, für Anhänger cool gemachter, intelligent gestrickter, satt produzierter und modern vorgetragener Rock-Songs bietet SEE WHAT’S ON THE INSIDE hingegen sehr viel. Es lohnt sich, in diese Band näher reinzugucken und zu hören.

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