Toggle menu

Metal Hammer

Search

Autumn Bride UNDYING

Gothic Metal, Stamping Ground/Preiser (10 Songs / VÖ: 30.4.)

3.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Auf ihrem Debütalbum positionieren sich Autumn Bride im Dreieck aus ­Evanescence, Halestorm und Lacuna Coil. Die Wiener beweisen sowohl ein Händchen für starke, emotionsgeladene Refrains als auch handwerkliches Können: Die Produktion ist top – modern, ohne glatt und klinisch zu wirken – und passt zum Stil zwischen Alternative und Gothic Metal. Auch Sängerin Suzy Pointinger überzeugt vorbehaltlos, wenn sie zwischen ihrer leicht rauchigen normalen Gesangs­stimme, tieferen und höheren Lagen und pointiert gesetzten Tarja-Gedenk­momenten (‘Moonlit Waters’) changiert. Das größte Problem auf UNDYING liegt zwischen den Refrains:

🛒  UNDYING bei Amazon

Die Strophen sind oft belanglos und kommen nicht richtig aus dem Tritt. schöne Ausnahmen sind der düstere Groover ‘Ravenqueen’ und das zurückgenommen instrumentierte, fast bluesige ‘Monsters’; ansonsten dreht sich alles um die gelungenen Refrains, etwa beim beschwingten ‘Guardian Angels’ mit seiner betörenden Klavier­melodie und dem pathosgeladenen ‘Fear Devotion’. Wenn es der Band gelingt, deren Intensität auf Song-Länge auszudehnen, darf man sich auf weitere Alben von Autumn Bride freuen.

***

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Breaking Benjamin: Neues Album ist fertig

Bei Rock am Ring und Rock im Park haben Breaking Benjamin jüngst den Auftakt ihrer Europatournee gefeiert. Im Zuge dessen wurden die beiden Gitarristen Jasen Rauch und Keith Wallen von Moshpit Passion gefragt, wie es um das Nachfolgealbum zu EMBER steht. Immerhin liegt die Platte schon mehr als acht Jahre zurück. Doppelt und dreifach „Das Album ist fertig“, antwortete Jasen Rauch ohne Umschweife. „Die Veröffentlichung steht kurz bevor, und wir haben einige große Ankündigungen parat. Was wir sagen können, ist, dass wir seit der Pandemie – also seit vier Jahren – so gut wie in Vollzeit an den Aufnahmen gearbeitet…
Weiterlesen
Zur Startseite