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Metal Hammer

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Avatar AVATAR COUNTRY

Modern Metal, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 12.1.)

5/ 7
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Wenn man glaubt, verrückter geht es nicht mehr, kommen Avatar mit einer Überraschung daher. Dem märchenhaften Konzeptalbum FEATHERS & FLESH um die Abenteuerreise einer Eule stellen die Schweden jetzt ein ganzes Königreich entgegen: Zu AVATAR COUNTRY ruft die Band ihren eigenen Staat aus, in dem selbstredend Bier und Metal fließen und jeder Einwohner sein Leben lang beglückt mit den Riffs schwingt.

Das ist… seltsam, aber immer noch greifbarer als die Eulengeschichte, sodass Avatar konzeptionell und visuell voll in ihrem Universum aufgehen. Und musikalisch? Auch da ist AVATAR COUNTRY zumeist geradliniger und zugänglicher als sein Vorgänger, Avatar-typisch aber natürlich trotzdem ein liebenswert-irres Sammelsurium von Metal-Stilen. Produzent Jay Ruston durfte seine gesamte Erfahrung mit Stone Sour, Killswitch Engage, Anthrax und Steel Panther einbringen, denn die Band springt fortwährend von Melodic Death zu Thrash- und Heavy Metal, Rock und Country.

Obwohl moderne harte Metal-Brecher wie ‘King’s Harvest’ Respekt und Kopfnicken abverlangen, sind es diesmal vor allem die gemäßigteren, mit starken Melodien auftrumpfenden Songs (‘King After King’), die hängenbleiben, während allzu Krudes (‘A Statue Of The King’) nicht immer richtig greift. Ob sich Avatar mit dem an der Albernheit schrammenden Konzept einen Gefallen getan haben, müssen sie live zeigen; auf Platte unterhalten sie wie gewohnt auf hohem Niveau!

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Metal im TV: Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress

Als kleines Trostpflaster für den nahenden Montag gibt es im Westdeutschen Rundfunk (WDR) mal wieder ein mitreißendes Konzert (in drei Teilen) zu genießen. Sonntag nacht bringen Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress die Satelliten zum Beben, mit Aufnahmen eines brandaktuellen Konzerts aus Oberhausen vom 29. Januar 2026. Nichts für Zartbesaitete Um 00:40 Uhr rocken in umgekehrter Reihenfolge Headliner Paleface Swiss zuerst. Der WDR schreibt dazu: "Brutale Riffs, tief gestimmte Bässe und der ständige Wechsel zwischen High-Speed-Drumming und Breakdowns, ergänzt durch den passenden Übergang zwischen Growls und Klargesang: Der intensive Sound von Paleface Swiss ist so gar nichts…
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