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Heaven Shall Burn

Axel Rudi Pell Game Of Sins

Heavy Metal, Steamhammer/SPV (11 Songs / VÖ: 29.1.)

5/ 7
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Foto: Promo

Nach den Alben des deutschen Gitarrenmeisters Axel Rudi Pell kann man seit Gründung seiner gleichnamigen Gruppe 1989 die Uhr stellen: Spätestens alle zwei Jahre ist ein neues Werk fällig, das im Normalfall trotz der ambitionierten Taktung die qualitativen Ansprüche befriedigt – allerdings: Die Hauptkritik an INTO THE STORM (2014) galt dem Drumsound von Neuzugang und ex-Black Sabbath-Trommler Bobby Rondinelli, der sich auf GAME OF SINS durchschlagender präsentiert.

Auch sonst schließt sich Werk Nummer 17 an die Vorgänger an und dürfte nicht nur bei Pell-Fans, sondern allen Liebhabern von melodischem Heavy Metal mit einer gewissen nostalgischen Note ankommen (einen umfassenden Blick zurück bietet übrigens die 2015 erschienene DVD MAGIC MOMENTS mit der Show zum 25-jährigen Jubiläum). Für Ausflüge in die achtziger Jahre empfiehlt sich neben dem gesanglich packenden ‘Falling Star’ sowie ‘The King Of Fools’ und ‘Breaking The Rules’ besonders die wendungsreich riffende ‘Sons Of Anarchy’-Hommage ‘Sons In The Night’, die lediglich vom an die Neun-Minuten-Grenze reichenden, -atmosphärischen Titel-Track dank Hymnen-qualität übertrumpft wird. Balladen-freunde dürfen sich auf das ähnlich lange Schmachtepos ‘Forever Free’ freuen.

Davon abgesehen lebt GAME OF SINS natürlich vom bestimmenden Gitarrenspiel des Chefs, das selbst das schwächere ‘Till The World Says Goodbye’ mit interessanten Soli aufwertet. Zwei Songs weniger hätten es zwar auch getan – über weite -Strecken der 65-minütigen Spielzeit hinweg gelingt es Axel Rudi Pell jedoch einmal mehr, ein abwechslungsreiches, qualitativ hochwertiges Album zu präsentieren.


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