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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Be’Lakor Of Breath And Bone

Melodic Death Metal, Kolony/Alive 8 Songs / 56:15 Min. / 01.06.2012

6.0/ 7
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Foto: Kolony/Alive

Melodic Death Metal aus Australien? Richtig gelesen, die Heimat der fünf jungen Musiker von Be’Lakor ist Melbourne. Ihr drittes Studioalbum OF BREATH AND BONE klingt allerdings wenig australisch, sondern wie frisch aus dem schwedischen Göteborg importiert. Die neue Veröffentlichung enthält ein kurzes Instrumental und sieben relativ lange Songs, die mit ihren sechs bis neun Minuten Spieldauer bestens zurechtkommen, ohne auch nur im Ansatz langweilig zu wirken.

Kein Wunder: Die Riffs von Be’Lakor kommen abwechslungsreich und überraschend leichtfüßig daher; die tiefen Growls und die schnellen, sich oftmals im Verlauf eines Songs steigernden Melodien überzeugen auf ganzer Linie. Speziell gesanglich erinnern die Australier dazu stark an Amon Amarth (‘Absit Omen’, ‘In Parting’), und auch der Ohrwurmcharakter ist ähnlich: Bereits der Einsteiger ‘Abeyance’ nimmt den Hörer von Beginn an in einer ganz eigenen, verträumt-düsteren Klangwelt gefangen und steht damit keineswegs allein da. Denn die nachfolgenden Songs haben es genauso in sich: Dahintreibende, mitreißende Gitarrenmelodien treffen auf fetzige Drums sowie vereinzelte Keyboard-Akzente und sorgen für ein stetes Mitnicken, dem man sich nur schwer entziehen kann. Davon lebt OF BREATH AND BONE, und genau diese Qualitäten machen das dritte Album von Be’Lakor zu einem Prachtwerk.

Wer sich übrigens live von dieser Band überzeugen lassen möchte, kann und sollte dies auf dem diesjährigen Summer Breeze tun – und bestenfalls für einen aufgewärmten Nacken und kühle Schirmchengetränke sorgen. Schließlich geht es um australische Musik.

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