Kritik zu Black Anvil AS WAS

Black Anvil AS WAS

Black Metal, Relapse/RTD (8 Songs / VÖ: 13.1.)

4/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Promo

New York hat einige Musikströmungen und Subkulturen hervorgebracht und groß gemacht. Black Metal gehört beim besten Willen nicht dazu. Mit ihren bisherigen drei Alben haben sich Black Anvil zu einem der bekanntesten Big Apple-Vertreter des Genres gemausert. Auf Album Nummer vier, AS WAS, wird nun jener Weg weiterverfolgt, der bereits auf dem Vorgänger HAIL DEATH (2014) eingeschlagen wurde: Das düstere Gekeife von Paul Delaney wird unterlegt und teilweise gar verdrängt durch doomigen Klargesang, Soli und Instrumental-Parts bekommen viel Platz eingeräumt, und Ideen werden gerne mal so weit ausgedehnt, dass sich die Songs jenseits der Fünf-Minuten-Marke bewegen.

Das ist oft nur noch im Kern Black Metal, mit einer dicken Schicht Progressive drauf. Manchmal wollen Black Anvil etwas zu viel: Viele Songs hätte man durchaus etwas kurzweiliger gestalten können. Auf Anhieb kann primär der epische, choralhafte Rausschmeißer ‘Ultra’ überzeugen (Ghost lassen grüßen), bei dem noch mal sämtliche Geschütze aufgefahren werden. Ansonsten begeistert leider vor allem das knackige ‘May Her Wrath Be Just’, das eher in der Tradition des frühen Old School-Sounds von Black Anvil steht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Patria :: MAGNA ADVERSIA

Hetroertzen :: UPRISING OF THE FALLEN

Helheim :: LANDAWARIJAR


ÄHNLICHE ARTIKEL

Backstage wehrt sich gegen Nazi-Vorwürfe gegen Marduk & Co.

Das "Linke Bündnis gegen Faschismus" will nicht, dass Marduk und Panzerfaust beim "Dark Easter Metal Meeting" spielen. Die Veranstalter verteidigen sich.

Venom Inc. spielen BLACK METAL beim Keep It True Rising in voller Länge

Anlässlich des 40. Jubiläums des Kultalbums BLACK METAL planen Venom Inc., die Platte beim Keep It True Rising-Festival in voller Länge zu spielen.

Foo Fighters veröffentlichen Blackened Thrash Metal-Song

Zum Kinostart des Foo Fighters-Film ‘Studio 666’ will Dave Grohl gleich ein ganzes Metal-Album der fiktiven Band Dream Widow veröffentlichen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Backstage wehrt sich gegen Nazi-Vorwürfe gegen Marduk & Co.

Ostern steht vor der Tür -- und damit auch das geschätzte, alljährliche Dark Easter Metal Meeting im Münchener Backstage. Nun kommen kurz vor der Veranstaltung seltsame Vorwürfe gegen zwei Bands des Festivals. Laut dem "Linken Bündnis gegen Faschismus" soll es sich bei Marduk und Panzerfaust um Nazi-Bands handeln, weswegen die Shows der beiden Gruppen abgesagt werden sollen. Das Backstage München hat nun hierzu ein Statement (siehe unten) veröffentlicht, in dem sie Nazi-Kritik des "Linken Bündnis gegen Faschismus" detailliert aufdröseln und widerlegen. "Eine Absage des Konzertes steht für uns aktuell nicht zur Diskussion und in keiner Relation zu den Vorwürfen. Der…
Weiterlesen
Zur Startseite