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Black Lava SOUL FURNACE

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 25.11.)

5/ 7
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Australien ist weiterhin ein Schmelztiegel für extreme Musik. Während der Großteil der Metal hörenden Bevölkerung sicher zunächst an Parkway Drive und die Freuden des Surfens in Byron Bay denken mag, hat der fünfte Kontinent auch eine lange Tradition für brutale Eruptionen, von asozial räudigem War Metal bis hin zu progressiv vertracktem Death Metal. Als „weder noch“ lassen sich Black Lava einordnen, die sich von altem Death- und Black Metal inspiriert und als begeisterte und begeisternde Grenzgänger durch­gehen. Das liegt vor allem daran, dass sie sich nicht davor scheuen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen: Die von Kurt Ballou und Adam Douches klanglich veredelte Produktion ist wuchtig und austariert, und das Songwriting des Quartetts mit Querverweisen zu Vipassi, A Million Dead Birds Laughing und Ne ­Obliviscaris äußerst abwechslungsreich.

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Mitunter groovige Death Metal-Parts wechseln sich mit sirrenden Black Metal-Läufen ab, und beim Riffing traut sich die Band, untypische S(a/)eiten anzuschlagen. Was beides stilvoll vereint, ist der Fokus auf Atmosphäre (passend dazu das Cover-Gemälde von Paolo Girardi), was den Songs auf SOUL FURNACE eine sowohl aggressive als auch verträumt-bedrohliche Ausstrahlung verschafft. Wer die ein oder andere ähnlich gelagerte Truppe musikalisch interessant, jedoch insgesamt zu theatralisch-dissonant findet, könnte mit Black Lava ein neues Highlight finden. Gelungenes Debüt!

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