Toggle menu

Metal Hammer

Search

Black Orchid Empire LORE

Progressive Rock, Year Of The Rat (12 Songs / VÖ: 8.5.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Nach dem Science-Fiction-inspirierten SEMAPHORE und dem historisch orientierten TEMPUS VERITAS führen Black Orchid Empire auf LORE ihre Reise durch Raum und Zeit fort. Dieses Mal unternehmen die ­Londoner einen Ausflug in die jüngere und ferne Mythologie, was sich durch ihren Mix aus Progressive Rock und Alternative Metal wunderbar musikalisch umsetzen lässt. Sägende und walzende Gitarren-Riffs, djentige Bass-Parts und flatternde Sound-Dynamiken sorgen für eine bedrohliche Klangkulisse, die durch schillernde Refrains (‘Angelfire’) oder Pre-Chorusse (‘The Labyrinth’) immer wieder aufgelöst wird. Im Gegensatz zu ihren strengeren Genre-Kollegen sind allerdings klare Song-Strukturen erkennbar, die mit verspielten Zwischen-Parts angereichert werden (‘Lost Horizon’). So behält sich das Trio eine breite Zielgruppe vor: sowohl nicht so fordernde Fans von Between The Buried And Me und Periphery als auch Metalcore-Zugeneigte können ihre Genussmomente auf LORE finden. Nach einem eher härteren Start sorgt die Albummitte mit dem über­irdischen Instrumental ‘Lore’ sowie dem ergreifenden ‘Tristar’ für einen willkommenen Zwischenatmer, der die sehr viel ruhigere zweite Albumhälfte einläutet. Das zunehmend gedrosselte Tempo kann nicht immer überzeugen, und das getragene ‘Mirrorman’ dümpelt eher vor sich hin. Dafür kann ‘Second Life’ mit seinem klassischen Ende das Album stimmungsvoll schließen. Vielleicht wäre bei insgesamt zwölf Stücken der ein oder andere Song weniger mehr gewesen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Amon Amarth: 25 Jahre THE CRUSHER

Als Amon Amarth am 8. Mai 2001 ihr drittes Album THE CRUSHER veröffentlichten, war längst klar, dass die Schweden mehr waren als ein weiterer Melodic Death Metal‑Export aus dem Norden. Das Quintett um Frontmann Johan Hegg hatte sich bereits mit ONCE SENT FROM THE GOLDEN HALL (1998) und THE AVENGER (1999) einen Namen gemacht, doch THE CRUSHER war das Album, das ihre Stellung in der Szene endgültig festigte. Heute, 25 Jahre später, werfen wir einen Blick zurück auf diesen Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Größe. Ein Album wie ein Schlachtfeld Neun Songs, rund 45 Minuten Spielzeit und keine Sekunde…
Weiterlesen
Zur Startseite