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Black Star Riders ANOTHER STATE OF GRACE

Rock, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 6.9.)

6/ 7
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Okay, Rock- und Metal-Puristen geht möglicherweise einen Moment lang die Hutschnur hoch, wenn Black Star Riders im Opener ihres neuen Albums, ‘Tonight The Moonlight Let Me Down’, ein Saxofon auspacken und kurz ins Blech blasen lassen. Aber sonst? Ausschließlich Lobeshymnen für diese tolle Scheibe! Denn ANOTHER STATE OF GRACE ist nicht nur die Fortsetzung der nahezu DNS-identischen Rock-Legende Thin Lizzy, sondern irgendwie auch eine Art 2019er-Version der irisch-traditionellen Phase von Gary Moore auf WILD FRONTIERS (1987). Beispiele gefällig? Der Titel-Track (und zugleich die erste Single) bläst Highland-Winde durch die Lungen und atmet keltische Geschichte. Gleiches gilt für ‘Ain’t The End Of The World’, bei dem man sich kaum vorstellen kann, dass hier nicht Phil Lynott höchstpersönlich am Werk war.

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Dabei ist es nach wie vor der großartige Ricky Warwick (Ex-The Almighty), der das Thin Lizzy-Erbe auferstehen lässt und zu neuem Leben erweckt. Warwicks Timbre ist deckungsgleich mit dem von Lynott, seine Vision zudem von der Erhaltung einer großen Historie geprägt. Damit stößt er bei Original-Lizzy-Gitarrist Scott Gorham natürlich auf offene Ohren, sodass dieses Gespann tatsächlich Vergangenheit und Zukunft in ausgewogene Balance bringen, ohne dabei des Plagiats schuldig zu werden oder sich mit fremden Federn zu schmücken (die Band heißt eben Black Star Riders und nicht Thin Lizzy). Ergo: purer Genuss für Ohren und Seele!

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