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Blaze Bayley PROMISE AND TERROR Review

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Da macht sich der ehemalige Wolfsbane-/Iron Maiden-Shouter Blaze Bayley das Leben aber selbst unnötig schwer, wenn er seinem neuen Werk einen für die irritierenden, düster-schrammeligen Eröffnungssong wie ‘Watching The Night Sky’ voranstellt… Egal, denn ansonsten geht es auf PROMISE AND TERROR melodisch, flott und hart bis heftig zur Sache, wobei sich Bayley songwriterisch vage an VIRTUAL XI, dem letzten Iron Maiden-Werk mit seiner Beteiligung, orientiert.

Gleich die zweite Nummer ‘Madness And Sorrow’ könnte als Bayleys ‘Futureal’ durchgehen – schnelle, treibende Stücke wie das sich anschließende ‘1633’ oder das hymnische ‘Time To Dare’ unterscheiden sich von einschlägigen Gassenhauern des NwoBHM-Flaggschiffs lediglich durch die rüdere, puristischere Gitarrenarbeit.

Auch das Gestaltungsmittel der Tempovariation beherrscht der Brite perfekt und sorgt so für eine gelungene Dynamik auf dem Album: Da kommt ein stoischer Marsch wie ‘God Of Speed’ oder ein schwerfällig-elegisches, über sechsminütiges Opus wie ‘City Of Bones’ ebenso zu Gehör wie das auf hohem Tempo durchrockende ‘Surrounded By Sadness’ oder das wehmütig mit akustischen Gitarren und Bayleys A-cappella-Gesängen beginnende und dann virtuos explodierende ‘The Trace Of Things That Have No Words’. So ist Kurzweil und purer Hörgenuss garantiert. Super Sache, das Ding!

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


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