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Bloodbath SURVIVAL OF THE SICKEST

Death Metal, Napalm/Universal (11 Songs / VÖ: 9.9.)

4.5/ 7
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Bloodbath hatten lange Zeit Probleme mit der Besetzung am Mikro: 2004 ging Peter Tägtgren, von 2006 bis 2008 waren die Schweden gesangslos. 2012 verabschiedete sich Mikael Åkerfeldt, erst zwei Jahre später fanden sie mit Ex-Paradise Lost-Frontmann Nick Holmes ihren langjährigsten Kandidaten. Dieser growlt sich zuverlässig durch alle elf neuen Songs. Speziell seine Behäbigkeit wirkt für Death-Verhältnisse entspannt und verleiht den Stücken einen treibenden Groove. Draufgepackt werden die eingängigen Melodien an den Klampfen von ­Anders Nyström und Tomas Åkvik, welche besonders in ‘Putrefying Corpse’ zur Geltung kommen. Die Titel drehen sich allesamt, wie im superben Cover verdeutlicht, um Verwesung und Verfall – die Herren schaffen es, das Thema in all seinen Widerwärtigkeiten auszuleuchten.

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Bei der Stange hält einen jedoch am ­meisten die abwechselnde Rhythmik: ob thrashig in ‘Born Infernal’ und ‘Tales Of Melting Flesh’, oder Doom-angehaucht (‘To Die’). Diese Riffs machen schwächere Momente ­(‘Affliction Of Extinction’) wieder wett, wirkliche Graupen sucht man aber vergeblich. Der Wechsel zu Napalm ist schon mal vielversprechend. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass sich Bloodbath in dieser ausgewogenen Formation halten können.

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