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Bloodred COLOURS OF PAIN

Death Metal, Massacre/Edel (8 Songs / VÖ: 13.2.)

4/ 7
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Die Allianz zwischen dem süddeutschen Komponisten, Multiinstrumentalisten und Sänger Ron Merz, dem niederländischen Schlagzeuger Joris Nijenhuis (Atrocity, Leaves’ Eyes) und Produzent Alexander Krull besteht bereits seit einigen Jahren und erhält nun eine Auf­frischung: Knapp eine Dekade nach dem Debüt NEMESIS und vier Jahre nach dem bis dato letzten Album AD ASTRA bringen Bloodred ihr Viertwerk hervor und frönen darauf Blackened Death Metal mit düster-knurrigen Growls, treibenden Melodien und unterschiedlicher atmosphärischer Ausgestaltung. So erheben sich im knüppelnden Einsteiger ‘Ashes’, in ‘A New Dark Age’, dem spacig be­ginnenden ‘Winds Of Oblivion’ sowie ­‘Resist’ verschiedene Chöre, während die erste Minute von ‘Mindvirus’ als unheimliches Instrumental daherkommt (später im Track soliert zudem Skálmöld-Gitarrist Þráinn Árni Baldvinsson) und ‘Heretics’ mit Dissonanzen spielt. Der Grundklang auf COLOURS OF PAIN erinnert trotz der Spielereien deutlich an Amon Amarth, kommt aber wüster, roher und nicht ganz so durchschlagend daher, wobei die Gitarren durchaus filigran zu Werke gehen und das Tempo zumeist erfreulich hoch ist. Eine ordentliche Dreiviertel­stunde für Fans brachial-melodischer Spielarten.

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