Kritik zu Bonded INTO BLACKNESS

Bonded INTO BLACKNESS

Thrash Metal , Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 12.11.)

5.5/ 7
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INTO BLACKNESS ist das zweite Album der beiden ehemaligen „Sodomisten“ Markus „Makka“ Freiwald (Schlagzeug) und Bernemann (Gitarre) mit ihrer neuen Combo Bonded. Das Debüt REST IN VIOLENCE ist gerade mal anderthalb Jahre alt, aber den Herren hat es anscheinend in den Fingern gejuckt. Gut so, denn INTO BLACKNESS erreicht mindestens die Qualität seines Vorgängers, und in Sachen Hit-Dichte ist es sogar besser bestückt. Bereits der Opener ‘Watch (While The World Burns)’ geht trotz seiner Brutalität als echter Ohrwurm durch.

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Frontmann Ingo Bajonczak (auch bei Assassin am Mikro) beweist einmal mehr, dass er nicht nur amtlich röhren, sondern auch melodisch singen kann. Der wilde Ritt setzt sich mit dem heftigen Riff-Massaker ‘The Holy Whore’, dem entfernt an eine Thrash-Variante von Motörhead erinnernden ‘In A Wartime Night’ oder dem flotten ‘Way Of The Knife’ fort und sorgt für helle Begeisterung. Und das bei dem Albumtitel. Scherz beiseite: Bonded müssen sich in dieser Form definitiv nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken.

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