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Byzantine THE CICADA TREE

Groove Metal, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 28.07.)

4/ 7
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Seit 2004 und dem Debüt THE FUNDAMENTAL COMPONENT gehören Byzantine zum Teil der Groove Metal-Szene. In diesem Zeitraum veröffentlichte die Band aus Charleston, West Virginia, fünf Studioalben (mitunter mittels Kickstarter-Kampagnen finanziert) und musste diverse Besetzungswechsel verkraften. Zum ganz großen Wurf hat es bislang aber nicht gereicht. THE CICADA TREE zeigt auch, warum:

Auf der einen Seite gelingt es Byzantine mitunter exzellent, umwerfende Riffs und Rhythmen zu erschaffen, auf der anderen Seite aber kaum, Konstanz in die eigenen Kompositionen zu bringen. Mal hakt es am Übergang, dann verpufft der Chorus oder gleich das grundlegende Gerüst. Auch der Gesang vom einzig verbliebenen Gründungsmitglied Chris „OJ“ Ojeda hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Einerseits besitzt er eine gewisse Heavy Rock- und Südstaaten-Räudigkeit, welche den treibenden Metal-Nummern eine Tiefe und Klangfarbe verleiht, die genre-fremd (und damit interessant) ist, andererseits fehlt speziell in den härteren Momenten die ganz große Ausdrucksstärke. THE CICADA TREE hat gute Momente, überzeugt aber nicht auf ganzer Strecke.

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Editorial METAL HAMMER 07/2026

Zeiten des Aufbruchs Liebe Metalheads, wir verneigen uns in der neuen METAL HAMMER-Ausgabe vor einer der ganz Großen: Ohne Doro Pesch würden die Metal-Szene und Musikwelt heute ganz anders aussehen. Mit der nach ihr benannten Band fährt sie bis heute Erfolge ein und rockt die größten Festival-Bühnen – den Grundstein dazu legte Doro gemeinsam mit Warlock, mit denen sie vor 40 Jahren als erste Frontfrau auf der Bühne des Monsters Of Rock in Castle Donington stand. In der umfangreichen Titelgeschichte erinnert sich die Metal-Queen gemeinsam mit METAL HAMMER-Autor Marc Halupczok an jene Anfänge, die von Erfolgen und dem feuchtfröhlichen Freundschaftsbeginn…
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