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Cabal MAGNO INTERITUS

Deathcore, Nuclear Blast/RTD (11 Songs / VÖ: 21.10.)

4.5/ 7
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Gedankenspiel: Eine düstere Fabrikhalle, flackernde Lichter. Maschinen stampfen im Takt mit dem panisch pochenden Herzen. Und man selbst ist auf der Flucht vor etwas Unbekanntem, das jeden Moment … Was daherkommt wie ein Drehbuch, ist die Atmosphäre, die Cabal auf ihrem dritten Album vermitteln. MAGNO INTERITUS klingt wie ein musikgewordener Horrorfilm. Dass das Kommende nicht leicht verdaulich sein wird, zeigt bereits der erste Titel ‘If I Hang, Let Me Swing’. Das Kultthema haben die fünf Musiker zwar zurück­gelassen, aber fröhlicher sind sie nicht geworden. Stets liegt etwas Beunruhi­gendes in den Songs. Ihr Deathcore gemischt mit Elementen aus Black Metal und Djent, aus dem immer wieder gruselige Sound-Effekte und Unter­brechungen mit Gänsehauteffekt hervor­stechen, ist enorm brutal und wiegt ebenso schwer.

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Besonders interessant sind ‘Blod Af Mit’, das durch die Mitarbeit des Industrial-Kollektivs John Cxnnor nach Marilyn Manson klingt und am stärksten das einleitende Bild vermittelt, außerdem die symphonischen Teile in ‘Like Vultures’ und die Features von Joe Bad (Fit For An Autopsy) und Simon Olsen (Baest) im Titel-Track respektive ‘Insidious’. Auf MAGNO INTERITUS passiert viel – und das häufig gleichzeitig. Stellenweise stehen die Dänen sich selbst im Weg, denn auf Dauer kann das zu viel werden (zumal Sänger Andreas Bjulver im Brüllen ohnehin schon teils mehrstimmig unterstützt wird). Vor diesem Album davonzulaufen, wäre dennoch die falsche Entscheidung.

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Mustaine bekam Metallica-Job nur durchs Warmspielen

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