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Capra IN TRANSMISSION

Hardcore Punk, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 23.4.)

3.5/ 7
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Capra breiten auf ihrem Album IN TRANSMISSION zunächst ein dunkles Laken melodischer und zugleich fuchtiger Klänge aus, in das man sich in völligem Missmut einrollen kann. Das US-amerikanische Quartett aus Louisiana veröffent­licht hiermit sein erstes Album. Von Blastbeat-Schlägen und schrammeligen Akkorden getrieben, eröffnet ­‘Hollow Doll’ düster-durchwachsen. Mit ‘The Locust Preacher’ geht die Platte anschließend aber doch in eine bitter­böse Mischung aus Punk und Hardcore über, die vor allem vom aufmüpfig-kratzigen Gesang lebt.

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Capra fühlen sich in fiesen Distortion-Klängen, die ab und zu leicht in Noise abdriften, offenbar sehr wohl. Je länger man dem Treiben in der Schrammellandschaft aber lauscht, desto mehr bereitet einem das Ganze leider auch Bauchschmerzen. Vor allem im Gesang fehlt es an Abwechslung. Trotzdem: Capra bringen ein gediegenes Debüt­album heraus, das noch viel Luft nach oben zum Wachsen lässt.

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