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Carnifex Slow Death

Deathcore, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 5.8.)

6/ 7
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Kann man nach gut zehn aktiven Jahren schon von Deathcore-Veteranen sprechen? Selbst wenn nicht: Carnifex klingen auf Album Nummer sechs, als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht.

SLOW -DEATH schafft es, dort anzuknüpfen, wo die Kalifornier mit DIE WITHOUT HOPE (2014) aufgehört haben. Technisch einwandfreier Death Metal im gewohnt modernen Kleid, angereichert mit brutalsten Blasts, wunderbaren Gitarrenmelodien, Breakdowns, ein paar Samples und ganz viel Bumms untenrum. Und auch die Vocals von Scott Lewis scheinen noch (!) einen Tick fieser zu sein als bei der Vorgängerscheibe. Von der Gitarrenarbeit ganz zu schweigen: Jordan Lockrey, der 2013 zur Band stieß, scheint nun voll und ganz bei Carnifex angekommen zu sein und auch das letzte Fitzelchen an verborgenem Potenzial aus dem Quintett zu holen.

Angefangen beim mies groovenden Titel-Track, welcher sogar mit einem kurzen, gefühlvollen Zwischenteil aufwartet über das teils sehr blackmetallische ‘Drown Me In Blood’ bis hin zum Hit-Anwärter ‘Six Feet Closer To Hell’ ballert die Scheibe ohne Erbarmen oder Filler von Anfang bis Ende. Auch wenn die genre-typische Über-produktion (welche wirklich jegliche Menschlichkeit aus dem Sound genommen hat und somit entweder perfekt oder Mist ist – Geschmackssache und so) nach dem zweiten Durchlauf anfängt zu nerven, ist SLOW DEATH mehr als nur ein Album für Carnifex-Fans! Top!


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