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Caskets REFLECTIONS

Post Hardcore, Sharptone/RTD (10 Songs / VÖ: 11.8.)

5/ 7
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Nach der Gründung anno 2018 lief es für das Quintett aus Leeds zunächst recht gut. Die EP GHOST LIKE YOU (2019) kam so gut an, dass gleich darauf eine Europatournee und mehrere Festival-Auftritte folgten. Blöd nur, dass der damalige Band-Name (Captives) bereits vergeben war. Nach einem Rechtsstreit wurde unter neuem Namen 2021 der erste Langspieler LOST SOULS veröffentlicht. Mit REFLECTIONS scheinen die Briten die Stolpersteine nun endgültig überwunden zu haben. Präsentiert wird ein melodischer Mix aus harten Metalcore-Klängen (‘In The Silence’) und soft-poppigen Synthesizern (‘Too Late’). Besonders die erste Single-Auskopplung ‘More Than Misery’, bei der Telle Smith (The Word Alive) gesanglich unterstützt, wird im Netz schwer gefeiert. Speziell wenn es um das Thema mentale Gesundheit geht, scheinen Caskets ganz weit vorne mitzumischen.

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Dieser Umstand – und auch die handwerkliche Leistung von Frontmann Matt Flood und seinen Kollegen – hat in den vergangenen fünf Jahren zu einer enormen Fanbase geführt. Die Songs, bei denen jedes Band-Mitglied seine Gefühle und Erfahrungen einfließen ließ, sprechen vielen aus der Seele. ­Obwohl die Themen mitunter recht be­drückend sind, verströmen die Stücke ein befreiendes Ambiente. Auch wenn ­Caskets noch nie wirklich schlechte Musik gemacht haben, ist auf dieser Platte noch eine Spur mehr Finesse vorhanden. Wer die fünf Briten bisher nicht auf dem Schirm hatte, aber auf Kapellen wie ­Architects oder Bring Me The Horizon steht, sollte dringend reinhören.

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Black Sabbath spielten nie einen Song zweimal gleich

Black Sabbath haben früher viel improvisiert – so viel, dass die Briten manche Songs niemals in ihrer eigentlichen Studiofassung gespielt haben. ‘Paranoid’ (PARANOID, 1970) sei zum Beispiel solch ein Fall gewesen, wie sich Schlagzeuger Bill Ward erinnert. Im Interview mit ‘LA Radio Sessions’ sprach er außerdem über den Song, bei dem die Band vermutlich am experimentierfreudigsten war. Niemals identisch „Nun ja, wenn ich darüber nachdenke, bestand der Großteil unserer Shows aus Improvisation“, spekulierte Ward. „Tony legte immer wieder richtig fette Gitarrensoli hin. Das war einer der Programmpunkte, die manchmal bis zu 40 Minuten dauerten. Anfangs spielten wir fast zweieinhalb Stunden,…
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