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Code Orange UNDERNEATH

Crossover, Roadrunner/Warner (14 Songs / VÖ: 13.3.)

2.5/ 7
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Kollege Strater hat Recht: Auf den großen Festival-Bühnen könnten vereinzelte Songs von UNDERNEATH sogar Spaß machen. So war’s schon beim Vorgänger FOREVER (2017). Ähnlich wie jenes stößt aber auch Album Nummer vier vornehmlich vor den Kopf – und in letzter Konsequenz ab. Etwas zerrissen? Statt Songs werden einem hier Collagen serviert, die zwar ordentlich zornig klingen, deren Wiedererkennungswert aber bestenfalls daraus besteht, zu bewerten, welcher bis zum Erbrechen wiederholte Sound nerviger ist.

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Dass vereinzelte Songs wie ‘Sulfur Surrounding’ dann doch mal nachvollziehbare Melodien und Strukturen zeigen, führt vor Augen, dass es die Band ja doch kann, wenn sie will – und macht kopflose Geräuschkulissen wie ‘Last One Left’ oder ‘Back Inside The Glass’ noch ärgerlicher. Dem Weg, den flachen, knarzigen Sound auf die MP3-Komprimierung zu schieben, möchte ich nicht folgen – ich fürchte ja, das soll so, um in Lo-Fi noch rauer, psychotischer und wütender zu klingen. Nervt aber nur. Vielleicht klingen Code Orange darum so angepisst – eine selbsterfüllende Prophezeiung, ein Perpetuum Mobile der schlechten Laune? Das lässt bereits jetzt Schlimmes für das nächste Album befürchten.

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Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
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