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Code Orange UNDERNEATH

Crossover, Roadrunner/Warner (14 Songs / VÖ: 13.3.)

5/ 7
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Eines vorab: Davon ausgehend, dass Code Orange in Anbetracht ihres bisherigen Erfolgs samt Grammy-Nominierung, der vermutlich nicht am Hungertuch nagenden Geschäftspartner und der eigenen Obsession für Sounds vermutlich nicht an der Produktion sparen mussten, ist die Qualität der bereitgestellten Dateien eine zu Tode komprimierte Frechheit, gegen die jedes Fahrstuhlgebimmel wie HD Master Audio klingt. UNDERNEATH klingt in echt also vermutlich gut, hier jedoch nicht. Es lässt sich immerhin erahnen, dass die Produktion gut sein könnte.

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Weiterhin zwiespältig bleibt auch die Musik der Amerikaner, mit der sie sich ganz bewusst zwischen die Stühle setzen. Hardcore-Versatzstücke und derbes Shouting, Industrial-Geschepper und -Gewaber (‘The Easy Way’ erinnert an Nine Inch Nails), Nu Metal-Artiges der Marke Endneunziger-Korn, Slipknot-Mosh (‘Last Ones Left’) und Schmalzig-Poppiges (irgendjemand muss ja versuchen, die Position von Linkin Park zu übernehmen) verschmelzen zu einem ebenso ambitionierten wie manchmal etwas zerrissen wirkenden Album, das mit seinen 47 Minuten für heutige Verhältnisse sogar regelrecht lang ausgefallen ist. Für die jeweiligen Puristen der genannten Richtungen und deren Protagonisten könnte das zu durcheinander wirken – interessant ist es allemal, denn Code Orange zeigen eine Menge Potenzial auf, das sich wohl am ehesten auf den Festival-Bühnen im Sommer entfalten wird.

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