Cradle Of Filth EXISTENCE IS FUTILE

Black Metal, Nuclear Blast/RTD (14 Songs / VÖ: 22.10.)

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Mittlerweile kann man vor Cradle Of Filth eigentlich nur noch den Zylinder ziehen. Wie konstant, passioniert und unbeirrbar Dani Filth sein eigenes kleines viktorianisches Schreckenstheater hegt und pflegt, hat etwas derart Hingebungsvolles und Aufopferungsvolles, das man in der Musikszene nicht mehr oft erlebt. EXISTENCE IS FUTILE muss deswegen auch gar nicht groß beschrieben werden, es atmet mit jeder Pore den andersweltlichen Charme alter Vampirerzählungen, den Lovecraft’schen Horror und die viktorianische Todesbesessenheit, die den Engländer seit ziemlich genau 30 Jahren umtreiben. Auffällig ist die so gut wie selten zuvor austarierte Mischung aus pechschwarzer Raserei und orchestraler Hexerei.

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Das schicksalhafte 13. Studioalbum der Hexenmeister aus Suffolk besinnt sich außerdem konstant auf die Stärken der Band – und derer gibt es nicht wenige: Sinistre Opulenz, wahnsinnige Melodieläufe, geisterhafte Intermezzi, Schreie, Chöre, Wahnsinn und Schönheit, druckvoll und kernig produziert, von Dani Filth in Bestform in Grund und Boden gekeift und voller morbider Details. Ein Freudentag des Todes, eine Hymne an die Bedeutungslosigkeit allen Lebens, ein Fest der Würmer, in seiner Konsequenz ebenso beeindruckend wie in seiner offensichtlichen Qualität alleinstehend.

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