In Sachen Thrash ist die aktuelle Kreator-Scheibe HORDES OF CHAOS das Maß der Digne – doch eine angenehme Überraschung liefern auch Criminal mit ihrer sechsten Platte ab. Speziell im ersten Drittel des gut produzierten Albums treten die vier Chilenen ordentlich aufs Gas und erinnern in ihren besten Momenten sogar an At The Gates – nicht zuletzt, weil sich Sänger Anton Reisenegger ein bisschen wie Tompa Lindberg anhört, wenn er gerade einen schlechten Tag erwischt hat.
Problematisch wird WHITE HELL immer nur dann, wenn das Tempo gedrosselt wird, denn dann lassen sich diverse kompositorische Schwächen nicht mehr übertünchen. Das ist auch der Unterschied zur neuen Kreator: Während HORDES OF CHAOS im letzten Drittel qualitativ sogar noch einen Zacken zulegt, geht Criminal gegen Ende hin spürbar der Saft aus. Der positive Gesamteindruck überwiegt zum Glück aber doch. Knappe 5 Punkte.
Wolfgang Kuhn
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