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Cryptic Shift OVERSPACE & SUPERTIME

Death Metal, Metal Blade/Sony (5 Songs / VÖ: 27.2.)

3.5/ 7
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Cryptic Shift ­gön­nen sich und euch auf ihrem zweiten Album keine Atem­pause. Die nur fünf Songs, aber 79 Minuten umfassende ­Odyssee im Weltraum beginnt in ‘Cryogenically Frozen’ mit jazzigen Klängen, mysteriösen Effekten und Sprach-Samples zunächst trügerisch ver­söhnlich, bricht dann aber in vertrack­te Tech Death-Raserei aus. Ähnlich schwi­ndelerregend geht es weiter: ‘Strato­cumulus Evergaol’ fräst sich in einem halbstündigen, endlos erschei­nenden Genreparcours durch sämtliche Synapsen. ‘Hyperspace Topography’ manövriert anschließend hektisch zwischen Thrash-Blitzen und Shoegaze-Nebel durch andere Sphären. ‘Hexagonal Eyes (Diverity Trepaphymphasyzm)’ wiederum wirft hyperaktive Solobomben auf Bikini Bottom und foltert im Finale mit nerven­zerberstenden Geräuschen, die sonst nur Dentalbohrer erzeugen. Cryptic Shifts (w)irrer, selbst als „Phenomenal Technico­logical Astrodeath“ etikettierter Mix aus Dissonanzen, Samples und spontanen Stil-/Geschwindigkeitswechseln wirkt wie eine außerweltliche Chaosprobe, bei der Mitglieder von Death, Cynic, Blood Incantation, Voivod und Primus eine Menge illegaler Substanzen einfahren und ihre Instrumente tauschen. OVERSPACE & SUPERTIME ist futuristisch, rastlos, komplex und tollwütig – und dabei so eigen wie gnadenlos (über-)fordernd. Puh.

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Crippled Black Phoenix kündigen neues Album und Tour an

Nach THE WOLF CHANGES ITS FUR – HORRIFIC HONORIFICS (2024) präsentieren Crippled Black Phoenix bald ihr neuestes Werk SCEADUHELM. Das zwölfte Studioalbum der britisch-schwedische Progressive Rock-Band soll am 17. April via Season Of Mist erscheinen. Für die Kompositionen und Texte war wie gehabt Justin Greaves (Ex-Electric Wizard) verantwortlich. Die Gesangs-Parts teilen sich Belinda Kordic, Ryan Patterson und Justin Storms. Alles andere als behaglich Laut Promoschreiben thematisieren die Songs „Burnout, Trauer, Überwachung, institutionelle Gewalt und gestörte Intimität. Dabei verschwimmen oft die Grenzen zwischen dem Persönlichen und dem Politischen.“ Weiterhin heißt es: „Musikalisch setzt das Album auf Zurückhaltung statt auf Befreiung und…
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