Toggle menu

Metal Hammer

Search

Damnation Defaced INVADER FROM BEYOND

Melodic Death, Apostasy/Edel (11 Songs / VÖ: 06.10.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wenn man das sphärische Intro hinter sich gebracht hat und bei ‘Goddess Of Machines’ die futuristischen Synths einsetzen, ist man erst mal überrascht – jedoch kann man nicht wirklich behaupten, dass sie nicht gut in den Klangkontext eingebettet wären. Der Einsatz ist gezielt und begrenzt, wodurch das durchaus hohe Kitschpotenzial keine Möglichkeit hat, sich zu entfalten, und das solide Death Metal-Fundament eine ganz eigene stilistische Note erhält.

Auch im weiteren Verlauf werden immer wieder skurrile elektronische Anleihen getätigt, die leider nicht immer ganz so gut funktionieren wie am Anfang – man höre etwa ‘Mark Of Cain’ oder ‘The Key To Your Voice’ –, allerdings kann man definitiv ein klangliches Gesamtkonzept erkennen, welches in sich schlüssig ist. Zwischendurch wird mit ‘Rendezvous With Destiny’ nochmals ein dem Intro sehr ähnliches, sphärisches Interludium mit Spoken Word-Part eingestreut, bevor es ganz im Sinn der ersten Hälfte mit fettem Riffing und melodischem Zukunftsgeklimper weitergeht. Man kann sich durchaus mit dieser Mischung anfreunden – wenn man sich denn auf sie einlassen möchte.

teilen
mailen
teilen
Editorial METAL HAMMER 04/2026

Liebe Metalheads, genau 40 Jahre ist es her: Im März 1986 erschien mit MASTER OF PUPPETS ein Album, das die weitere Karriere von Metallica definieren sollte sowie Thrash Metal aus dem Underground und Metal als Ganzes in neue Höhen hob. Tüchtigkeit, Talent, Tragik: Dieser Meilenstein brachte alles zusammen und setzte die Bay Area als Fixpunkt auf die Landkarte der Metal-Welt. Die Szene in San Francisco zeichnete sich seit jeher durch eigenen Sound und einzigartige Attitüde aus – Exodus gehören (1979 von den Highschool-Kids Kirk Hammett, Tim Agnello und Tom Hunting gegründet) nicht nur zu den Pionieren, sondern auch den Bands,…
Weiterlesen
Zur Startseite