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Sarcasm STELLAR STREAM OBSCURED

Death Metal, Hammerheart/SPV (8 Songs / VÖ: 28.1.)

5/ 7
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Die Historie dieser Schweden reicht bis Anfang der Neunziger zurück, nahm aber in Form regelmäßiger Albumveröffentlichungen erst 2016 richtig Fahrt auf. Bei STELLAR STREAM OBSCURED handelt es sich um das vierte Werk des Quintetts unter der Führung von Gitarrist Anders Eriksson und Vokalist Heval Bozarslan. Der melodische bis angeschwärzte, kos­misch inspirierte Death Metal der Truppe nimmt in den ersten beiden Stücken ordentlich Fahrt auf und erinnert ein bisschen an die erst kürzlich aus ihrem Loch gekrochenen Unanimated. Das langsame ‘Ancient Visitors’ beschert mit Orgelklängen, Geklimper und urtiefen Growls eine Atempause, bevor eine Sirene aufheult und der garstige Riff-Reigen von Neuem beginnt.

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Sarcasm gelingt es, ihrem Old School-Anspruch treu zu bleiben und dabei eine Mischung aus atmosphä­rischem und zündendem Material vorzulegen – allen voran ‘Through The Crystal Portal’, ‘We Only Saw The Shadows Of Life’, ‘Let Us Descend’ sowie der herrlich melo­disch treibende Hit-Kandidat ‘Obsidian Eyes’, der das gesamte Potenzial der Schweden offenbart. Dass komplexere, aber ebenfalls gelungene Stücke wie ‘The Powers Of Suffering That Be’ Zeit zur voll­ständigen Erfassung benötigen und man dabei durch Kulissen und Zwische­nspiele waten muss, macht STELLAR STREAM OBSCURED zum gefundenen Fressen für todeshungrige Entdecker.

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