Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dance Gavin Dance PANTHEON

Post Hardcore, BMG/Universal (13 Songs / VÖ: 12.9.)

3.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Nach zwanzig Jahren ist es nicht jedem möglich, Dinge noch zum ersten Mal zu machen. Für Dance Gavin Dance stellt PANTHEON in vielerlei Hinsicht ein Debüt dar (und das, obwohl diese Platte bereits ihr Album Nummer elf ist): Zum einen ist es das erste Album ohne den verstorbenen Bassisten Tim Feerick, und zum andren ist auch der langjährige Sänger Tilian Pearson nicht mehr mit von der Partie, da er die Gruppe aufgrund kreativer Differenzen (zuvor bereits wegen Missbrauchsvorwürfen) letztes Jahr endgültig verließ. An seine Stelle tritt nun der ehemalige Live-Gitarrist Andrew Wells, der den Job des Klar­sängers übernimmt – und das kann sich durchaus hören lassen! Mit dieser neuen Manpower vollführen Dance Gavin Dance keine umfassende Wandlung, klingen aber dennoch durchaus etwas frischer, was dem sommerlichen, pop-punkigen Vibe von PANTHEON gut zu Gesicht steht. Auch wenn es verwirrend klingen mag: Trotz des sonnigen Gemüts herrscht auf PANTHEON von vorne bis hinten eine abgespacete Weltraumatmosphäre, die von technischen Spielereien wie Klang­effekten und Stimmverzerrern, aber auch verrückten Song-Strukturen und angeproggten Gitarrenstürmen untermalt wird. Besonders im Ohr bleiben das epische Finale von ‘Descend To Chaos’ sowie die Genre-sprengenden Momente in ‘Space Cow Initiation Ritual’ und ‘The Conqueror Worm’ – leider auch die ­etwas nervigen, ständig auftauchenden Mitmach-Singalongs. Ich bin ja schließlich hier, um die Band singen zu hören, nicht mich.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Grammys: Academy übersieht Brent Hinds (Mastodon)

Jede Jahr gedenkt die Recordings Academy bei den Grammys im Rahmen des "In Memorian"-Segments den im Vorjahr verstorbenen Künstlern. Dieses Jahr wurde dabei unter anderem Black Sabbath-Ikone Ozzy Osbourne, D’Angelo sowie Soul-Sängerin Roberta Flack (‘Killing Me Softly With His Song’) mit speziellen Live-Einlagen die Ehre erwiesen. Einen menschlichen wie musikalischen Verlust haben die Macher allerdings dieses Jahr übersehen: Den einstigen Mastodon-Gitarristen Brent Hinds. Grober Schnitzer Das gilt aber nur für den zeremoniellen, live im Fernsehen übertragenen Part — auf der Grammys-Website hat ihn Recording Academy durchaus aufgelistet. Doch es regt sich nun Kritik daran im Netz, dass man kein Foto…
Weiterlesen
Zur Startseite