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Dark Heart EVOLUTION

Hard Rock , Pride & Joy (11 Songs / VÖ: 27.3.)

4/ 7
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Dark Heart aus dem britischen Durham gehören zu jenen Bands, die das Internet und das menschliche Bedürfnis nach Obsku­rität und Kult wieder an die Oberfläche gespült haben. Die Gruppe um Sänger Alan Clark existiert nämlich schon seit 1984, doch trotz eines soliden Debüt­albums interessierte sich lange Zeit kaum jemand für sie. 30 Jahre später stellt sich die Lage anders dar – über die Jahre konnte sich eine gewisse Fan-Basis entwickeln, die nun erneut bedient wird. OUT OF THE SHADOWS hieß dieses Comeback und klang dabei gar nicht nach fetzigem Achtziger-England-Metal. AOR lautet stattdessen die Devise, und genau dieser Linie folgt auch der nun erscheinende Nachfolger. Große Hymnen im Halbtempo, die auf eingängige Melodien und eine gewichtige Epik setzen. Das Ganze kommt – im Gegensatz zu vielen skandinavischen oder amerikanischen Genre-Kontrahenten – ohne überbordenden Schmalz aus. Auf ­EVOLUTION gibt es erfreulich wenige ausladende Keyboard-Flächen oder zuckersüße Schmachtstücke, dafür einige wirklich satte Gitarrensoli und durchdachtes Songwriting, das stellenweise an andere britische Melodic-Rocker wie Magnum erinnert. Vielschichtig, harmonisch und mit gut platzierten Gesangseinlagen versehen. Man hätte der Band – beziehungsweise Alan, der inzwischen das einzige verbliebene Urmitglied ist – schon in den Achtzigern mehr Aufmerksamkeit gewünscht.

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Cradle Of Filth begrüßen Neuzugang an der Gitarre

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