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Dead Poet Society -!-

Alternative Rock, Spinefarm (16 Songs / VÖ: 12.3.)

5/ 7
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Den Label-Kollegen von Earache nicht unähnlich, scheinen sich mit diesem Signing nun also auch Spinefarm von ihrer eins­tigen metallischen Kernkompetenz etwas weiter weg zu entfernen und in Rock-Neuland vorzustoßen. Dabei macht einem das amerikanische Quartett Dead Poet Society mit einem Sound, der mal wie Wolfmother Blues-basiert und rustikal rockend daherkommt, nur um im nächsten Moment in die Indie-Disco auszubüchsen oder aber auch Industrial-Stoizismus potenziellen Werbesongohrwürmern gegenüberzustellen, eine konkrete stilistische Klassifizierung nicht gerade leicht.

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Von vier mittlerweile in Los Angeles residierenden Bostoner Musikstudenten ohne jeglichen Gedanken an Robin Williams gegründet, kann man Dead Poet Society vielleicht noch am ehesten mit anderen Einzelgängern wie Muse (allein schon wegen Sänger/Gitarrist Jack Underkoflers ähnlicher Kopfstimmenmodulation), Queens Of The Stone Age (für den immanenten Schrägheitsfaktor) oder Royal Blood (als bereits etablierter Hybrid zuvor Genannter) in einen Topf schmeißen. Mag der an anderer Stelle bereits die Beschreibung „Djent Pop“ bemühende, eigenwillige Sound der Band Metal-Traditionalisten vermutlich eher vor den Kopf stoßen, ist Dead Poet Societys Debüt durchaus ein gelungener und spannender Einstand, der das selbstbewusst gesetzte Ausrufezeichen nicht zu Unrecht im nicht minder ungewöhnlichen Albumtitel trägt.

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