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Death Angel HUMANICIDE

Thrash Metal , Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 31.5.)

5.5/ 7
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Nanu, wer hat denn Mark Osegueda und seinen Mannen in die Suppe gespuckt? So wütend klangen die Jungs aus San Francisco schon lange nicht mehr. Der eröffnende Dreierschlag, bestehend aus dem Titelstück, ‘Divine Defector’ und ‘Aggressor’, fönt einem die Stirnlocken schon mal auf links, bevor man überhaupt weiß, was los ist. Und selbst der lupenreine Rocker ‘I Came For Blood’ steckt so voller Energie und Wut, dass es eine wahre Pracht ist. Dabei gelingt es Death Angel, den melodischen Ansatz, den sie auf den letzten Studioalben perfektioniert haben, nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

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Die Songs gehen immer noch sehr gut ins Ohr, wirken eben nur etwas ungezügelter und roher. Wer sich selbst von der Qualität von HUMANICIDE überzeugen möchte, sollte neben den erwähnten Krachern unbedingt auch das mit einem großartigen Text ver­sehenen ‘The Pack’ und den fast schon swingenden Rausschmeißer ‘Of Rats And Men’ anchecken. Die angebliche zweite Liga des Thrash (zum Beispiel Overkill, Testament, Exhumer oder eben Death Angel) erlebt in den letzten Jahren wahrhaftig ihren dritten Frühling.

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Javier Bardem hat sich vergangenes Jahr schon als Metal-Liebhaber geoutet — nun legt der Schauspieler (‘No Country For Old Men’, ‘Skyfall’, ‘Dune’) noch einmal nach. Im Interview mit Kerrang! ergeht sich der 57-Jährige in einer kleinen Lobrede auf dem Metal und untermauert, dass harte Gitarrenmusik genau sein Ding ist. Metal im Blut "Ich kann nicht ohne leben", stellt Javier Bardem direkt klar. "Ich höre es beim Autofahren höre. Ich höre es, wenn ich gefahren werde. Ich höre, bevor ich schlafen gehen. Ja, ich höre Slipknot zum Einschlafen. Wie kam es dazu? Für mich ist Metal eine Lebenseinstellung. Ein Lebensgefühl. Es…
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